Hornets verlieren mit 4:6 (0:2/2:2/2:2) gegen den EV Ravensburg

Nach dem Sieg gegen die Stuttgart Rebels vom letzten Wochenende sollte am Sonntag nachgelegt werden.

Hornets siegen nach schwachem Spiel mit 8:1 (1:0/4:1/3:0) gegen die Stuttgart Rebels
Nach zuletzt 3 Niederlagen in Serie haben sich die Spieler um Coach Tomas Vodicka im Heimspiel gegen den Stuttgarter EC einiges vorgenommen. Bis auf Marc Lingenfelser (kurzfristig erkrankt) trat der EHC mit dem kompletten Mannschaftskader gegen eine stark dezimierte Truppe aus der Landeshauptstadt Baden Württembergs an. Heute stand Tobias Chadim von Beginn an zwischen den Pfosten und konnte sein Können unter Beweis stellen.
Dem Coach der Rebels, Pavol Janovic, standen genau 11 Feldspieler – 4 Verteidiger / 7 Stürmer und 2 Torleute zur Verfügung. Dementsprechend hoch, war vor dem ersten Bulli die Erwartungshaltung, in der mit 813 Zuschauern sehr gut gefüllten PCM Arena.Dennoch war man über das starke Auftreten der Stuttgarter sehr verwundert.  Selbst ein Überzahlspiel der Hornets blieb in der Anfangsphase ungenutzt. Die Heimmannschaft bestimmte zwar das Geschehen, aber die Rebels verteidigten sehr kompakt und geschickt. Erst in der 17. Spielminute konnten die Zweibrücker Zuschauer das erste Mal jubeln. In erneuter Überzahl traf der Topscorer der Liga, Kenny Matheson, auf Zuspiel von Dörr und Brüstle zum 1:0 für die Hornets. Ohne die Reihen zu verändern ging es dann ins 2. Drittel. Noch keine Minute war vergangen und es stand 2:0 für die Hornets! Auf Vorlage von Sefrin war der Torschütze erneut Kenny Matheson. Nun war der Bann gebrochen und das Spiel fand fast nur noch im Drittel der Stuttgarter statt. Aber der gut aufgelegte Julien Jetter im Tor der Gäste machte eine nach der anderen Chance der Gastgeber zunichte. Doch dann ging es Schlag auf Schlag und innerhalb von 5 Minuten wurde das Ergebnis auf 5:0 gestellt. Zuerst traf Maxi Dörr auf Vorlage von Matheson und Cuzner zum 3.0, dann Aric Schinke zum 4:0 – die Vorlage kam von Matheson und zu guter Letzt traf Michael Neumann zum 5:0 – Vorlagengeber waren hierbei Schinke und Stokowski. Kurios bei diesem Tor war, dass der Puck vom Pfosten des Tores unglücklich an den Schlittschuh vom Stuttgarter Keeper prallte und von dort ins eigene Tor gelenkt wurde. Kurz vor Ende des 2. Drittels wurde es – in der ansonsten sehr fair geführten Partie etwas ruppiger.
So mussten gleich 4 Spieler auf der Strafbank Platz nehmen. Diese Phase nutzten die Stuttgarter zum Ehrentreffer. In Unterzahl und einem unnötigen Puckverlust von Felix Stokowski an der Mittelline traf Eric Strieska zum 5:1. Bei diesem Ergebnis blieb es auch und man ging mit 4 Toren Vorsprung ins letzte Drittel. Im Schlussabschnitt kamen die Hornets noch zu weiteren 3 Treffern. Hier lies Brad Cuzner sein Können aufblitzen. Das 6:1 durch Aric Schinke legte er mustergültig auf, die beiden Treffer zum 7:1 und 8:1 erzielte unser Spieler mit der Nummer 53 dann persönlich. Auch Tobias Chadim im Tor konnte seine gute Leistung noch mit einem gehaltenen Penalty untermauern. Dennoch war Trainer Tomas Vodicka nach dem Spiel nur bedingt zufrieden „Das wichtigste waren heute die 3 Punkte. Spielerisch gibt es noch Luft nach oben“

EHC Zweibrücken: Chadin, (Teucke St.) - Stokowski, Essig, Sefrin, Brüstle, Schinke, Hoffmann, Wendland, Voltz - Heinisch, Matheson, Machura, Metzner, Cuzner, Neumann, Dörr, Hähn, Nunold, Spenler

Stuttgarter EC: Jetter, ab 41. Räht - Groß, Wied, Leis, Willer - Neuhauser, Strehle, Giese, Strieska, Krause, Mauch J, Becker

Tore: 1:0 (18.) Matheson (Dörr/Brüstle), 2:0 (21.) Matheson (Sefrin), 3:0 (27.) Dörr (Matheson/Cuzner), 4:0 (30.) Schinke (Mateson), 5:0 (32.) Neumann (Schine/Stokowski), 5:1 (40.) Strieska, 6:1 (41.) Schinke (Cuzner), 7:1 (45.) Cuzner (Dörr), 8:1 (57.) Cuzner.

Strafminuten: EHC Zweibrücken 8Min. -  Stuttgarter EC 16 Min.

Schiedsrichter: Daniel Melcher (ZEG)

Zuschauer: 813

Vorbericht zum Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels

Im ersten Spiel des Jahres begrüßen die Hornets am Sonntag den 07.01.2018 um 19.00 Uhr den Stuttgarter EC in der PCM Arena. Es ist das dritte aufeinandertreffen in dieser Saison. Das Heimspiel zum Saisonauftakt konnte klar mit 11:3 gewonnen werden. Dieses Ergebnis sollte man aber nicht überbewerten. Beim Rückspiel in Stuttgart konnten die Rebels ihren kompletten Kader aufbieten und machten damit den Hornets das Leben schon deutlich schwieriger. Mit 9:6 konnte auch der zweite Vergleich gewonnen werden. Aktuell stehen die Stuttgarter auf dem vorletzten Tabellenplatz. Dies spiegelt aber nicht unbedingt das Bild der Mannschaft wieder. Bei 3 Siegen stehen 13 Niederlagen gegenüber. Allerdings ist den Rebels etwas gelungen, was den Hornets in dieser Saison noch nicht gelang. Es kam zu Achtungserfolgen gegen die Eisbären Eppelheim (5:4 n.P.) und auch in Schwenningen konnten die Stuttgarter mit einem 6:2 überzeugen.

Die Top 3 Scorerliste der Stuttgarter wird angeführt von:

Patrick Eisele mit 21 Punkten 13 Tore 8 Vorlagen
Artur Gross mit 18 Punkten 5 Tore 13 Vorlagen
Christopher Mauch mit 16 Punkten 2 Tore und 14 Vorlagen

Wie im Vorbericht zum Spiel der Rebels zu lesen war, wird Christopher Mauch in dieser Spielzeit nicht mehr zum Kader zählen. Beruflich zieht es ihn für den Rest der Saison nach Basel. Mit Dean White müssen die Stuttgarter noch einen Abgang kompensieren – ihn zog es zurück nach Bietigheim. Für die Hornets ist ein Sieg in diesem Spiel Pflicht.  Coach Tomas Vodicka hat den kompletten Kader zur Verfügung, alle Spieler sind fit und heiß auf das erste Punktspiel im Jahr 2018. Auch Kenny Mattheson ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt. Zudem wurde gemunkelt, dass Tomas ab Januar selber wieder auf dem Eis stehen möchte. Somit können wir gespannt sein, wie die Reihen gegen Stuttgart gestellt sein werden. Ein kämpferisches Team sollen die Zuschauer am Sonntagabend zu sehen bekommen. Nach zuletzt 3 Niederlagen in Serie (Heilbronn, Eppelheim und Bietigheim) stehen die Hornets schon unter Druck – möchte man das ausgegebene Saisonziel – eine Platz in den Play Offs – noch erreichen. Ganz anders sieht es da bei den Rebels aus – Zitat von der Seite der Rebels:
„ Die Mannen um Trainer Pavol Jancovic braucht dies alles nicht weiter zu kümmern. Für sie geht es als klarer Außenseiter in diesem Spiel hauptsächlich darum, sich durch ein engagiertes Spiel Selbstbewusstsein für die kommenden Wochen zu holen. Aber natürlich muss jedes Spiel erst einmal gespielt werden und abgerechnet wird bekanntlich zum Schluss“.

Somit sind die Rollen klar verteilt und wir können uns auf ein spannendes Spiel freuen.

Freitag, 5 Januar 2018,

EHC erweitert sein Management

Der EHC Zweibrücken erweitert sein Management Team um Thorsten Rehfeld

Liebe Fans, Sponsoren, Vereinsmitglieder und Gönner des EHC Zweibrücken. Bezugnehmend auf unseren Bericht vom 23.12.2017 möchten wir nun folgende Veränderung bekannt geben. Bei unserer Vorstandssitzung am 28.12.2017 wurde entschieden Thorsten Rehfeld in den erweiterten Kreis des Vorstands des EHC Zweibrücken aufzunehmen. Der 47-jährige gebürtige Zweibrücker ist ab sofort für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und digitale Medien verantwortlich. Damit reagiert der Verein sehr schnell auf die vakante Position des „Mediendirektors“. Thorsten hat bereits seit einiger Zeit für den EHC im Hintergrund gearbeitet. Daher kennen ihn vielleicht einige durch die Berichterstattung auf der offiziellen „Live Ticker Seite“ des EHC. "Ich musste nicht lange überlegen, als ich von der freien Position gehört habe und mit Dieter Feth letzte Woche ein kurzes Gespräch geführt habe. Ich schaue seit Zeiten in der 2. Liga Nord Eishockey in Zweibrücken und bin davon überzeugt, gemeinsam mit den Menschen die hier Herzblut für den Verein geben, den Verein langfristig weiter erfolgreich zu machen“ erklärt Thorsten Rehfeld.In der gestrigen Sitzung mit den Vorstandsmitgliedern Steffen Hafner, Jürgen Hoffmann und Dieter Feth wurden dann Nägel mit Köpfen gemacht. In welchen Bereichen Thorsten mit seinem Know How noch unterstützen kann und wie sein offizieller Titel sein wird, wird in einer weiteren Sitzung im Januar, bei der auch alle anderen Mitglieder des Vorstands anwesend sein werden, entschieden. Den Titel „Mediendirektor“ möchte er aber auf keinen Fall tragen. Wichtig ist nicht der Titel, sondern Herzblut und Spaß an der Arbeit. „ Die Menschen um die Geschehnisse inner- und außerhalb des Vereinsgeschehens informiert zu halten, ist heutzutage eine wichtige Aufgabe und daher eine große Herausforderung der ich mich sehr gerne stelle. Da mir die Berichterstattung über den Live Ticker sehr viel Spaß gemacht hat möchte ich nun auch dazu beitragen die Offizielle Facebook Seite des Vereins zu repräsentieren und aktuell zu halten“ so der 47-jährige. Wir sind alle sehr glücklich darüber Thorsten Rehfeld für eine Aufgabe im Verein gewonnen zu haben und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Herzlich willkommen im Team der Hornets.
Euer Vorstand

Die Siegesserie der Hornets ist gerissen. Gegen den letztjährigen Finalgegner Heilbronn verlor man am Sonntagabend mit 7:9 (2:3, 1:5, 4:1). Die Eisbären waren in spielerischer und kämpferischer Hinsicht dem EHC zwei Drittel lang haushoch überlegen, waren von Anfang an hellwach und führten nach 20 Sekunden durch Arno Metz bereits mit 1:0. Die erste Überzahl gegen die Hornets war gerade abgelaufen da erzielte Jörg Filobok auf Vorlage von Benjamin Brozicek das 0:2 (7.). Sehr glücklich dann der Anschlusstreffer der Hornets durch Steffen Brüstle, der schlenzte bei einem Gegenzug von rechts den Puck einfach mal aufs Tor und der ging über die Fanghand von Gästetorwart Patrick Seeger ins Gehäuse, eigentlich ein haltbarer Treffer. Auch beim 2:2 (19.) machte der Torwart keine gute Figur, Matheson schoß ihm von hinten an die Schoner und der Puck war drin. Die Gäste erzielten Postwendend vor dem Gang in die Drittelpause das 2:3 durch Stefano Rupp. Durch eine unnötige Bankstrafe, weil sie zu spät aus der Kabine kamen, brachten sich die Zweibrücker gleich zu Beginn des Mitteldrittels wieder in Unterzahl, welche die Heilbronner an diesem Abend eiskalt ausnutzten und durch Leon Krebs auf 4:2 erhöhten. In diesem Drittel spielten die Eisbären ihre Überlegenheit konsequent aus, kombinierten sicher, waren läuferisch besser, tauchten immer wieder gefählich vor EHC Goalie Steven Teucke auf, so fiel ein Tor nach dem anderen für die Heilbronner, fünf Stück an der Zahl. Den einzigen Treffer im zweiten Drittel für Zweibrücken erzielte Marc Lingenfelser (34.) in Überzahl auf Vorlage von Kenny Matheson. Im Schlußabschnitt wechselte der EHC dann den Torwart, brachte Tobias Chadim für Steven Teucke, der nicht seinen besten Tag hatte. Den Gästen ging jetzt ein wenig die Kraft aus, hatten auch noch das schwere Spiel vom Freitag gegen Eppelheim in den Knochen, so schalteten sie eine Gang runter. Die Hornets kamen durch Andy Nunold und Brad Cuzner mit einen schönen Alleingang noch einmal auf 5:8 heran, doch die Eisbären nutzen eine weitere Überzahl aus und erzielten durch Claudio Schreyer das 5:9 (54.). Der EHC versuchte jetzt alles, nahm dreieinhalb Minuten vor Ende den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, es langte aber nur noch zu zwei Toren durch Michael Neumann (57.) und Maximilian Dörr (58.) zum 7:9 Endstand.

Mit dieser Leistung wird es für Hornets im Kampf um die vier Play-Off Plätze ganz schwer, stehen doch am Sonntag bei den Eisbären Eppelheim und am 22. Dezember bei Bietigheim-Bissingen 1b zwei ganz starke Gegner an.

 

EHC Zweibrücken: Teucke St., ab 41. Chadim - Sefrin, Brüstle, Essig, Schinke, Wendland, Voltz, Hoffmann - Matheson, Cuzner, Dörr, Stokowski, Lingenfelser, Neumann, Metzner, Nunold, Spenler, Machura, Hähn

EHC Eisbären Heilbronn: Seeger - Kollmar, Metz, Hauß, Brendle, Schimpf, Platz - Schreyer, maras, Kreps, Filobok, Breiter S., Brozicek, Luschenz, Rupp 

Tore: 0:1 (1.) Metz, 0:2 (7.) Filobock (Brozicek), 1:2 (9.) Brüstle (Matheson), 2:2 (19.) Matheson, 2:3 (20.) Rupp (Maras), 2:4 (22.) Kreps, 2:5 (29.) Luschenz (Brozicek), 2:6 (33.) Filobok (Luschenz), 2:7 (33.) Breiter (Krebs), 3:7 (34.) Lingenfelser (Matheson), 3:8 (37.) Breiter (Metz), 4:8 (49.) Nunold (Essig, Stokowski), 5:8 (50.) Cuzner (Essig, Lingenfelser), 5:9 (54.) Schreyer (Breiter), 6:9 (57.) Neumann (Lingenfelser, Essig), 7:9 (58.) Dörr (Matheson, Stokowski)

Strafzeiten: Zweibrücken 12 Minuten - Heilbronn 8 Minuten

Hauptschiedsrichter: Daniel Melcher (Zweibrücker EG)

Zuschauer: 665

 

 

                 
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