Spannend hat es der EHC Zweibrücken in der Eishockey-Regional-Liga Südwest gemacht. Beim Auswärtsspiel in Ravensburg setzten sich die Hornets am Ende mit 4:3 durch, doch für diesen Sieg musste der EHC ins Penaltyschießen. Damit bringt das Team vom Tomas Vodicka immerhin zwei Punkte aus Ravensburg mit. Das entscheidende Tor schoss tatsächlich Rückkehrer Benedikt Peters und rettete dem EHC zwei wichtige Punkte. Im ersten Drittel passierte lange nichts Zählbares. Dann endlich traf in der 17. Minute Aric Schinke auf Zuspiel von Michael Neumann und Benedikt Peters. Doch die Freude beim EHC währte nicht lange, exakt 30 Sekunden später schlug der Puck im Tor von Tobias Chadim ein, Dennis Erdelean hatte getroffen. Der EHC schüttelte sich aber nur kurz und konnte wiederum nur 16 Sekunden später das 2:1 durch Kenny Matheson auf Vorlage von Pascal Sefrin feiern. Damit ging es in die Pause. Im zweiten Drittel egalisierten sich beide Teams weitestgehend. „Die waren gut, haben mit drei Reihen gespielt“, so Zweibrückens Coach Vodicka. „Einfaches, gutes Eishockey spielt Ravensburg, läuferisch gut.“ Kurz vor der zweiten Pause gelang den Hausherren dann tatsächlich in der 39. Minute der Ausgleich durch Christopher Repka. Im letzten Durchgang wollten es die Hornets wissen, gingen in der 47. Minute erneut in Führung, diesmal durch Matus Zaborsky, dem Max Dörr und Kenny Matheson aufgelegt hatten. In der 58 Minute gelang Ravensburg dann der Ausgleich durch Johann Katjuschenko. Es ging ins Penalty-Schießen. Im Nachhinein ärgerte sich Vodicka etwas über den verpassten Sieg in der regulären Zeit und dem verpassten dritten Punkt. „Wir hatten viele sehr gute Chancen, sind einige mal allein auf das Tor zugelaufen. Da hätten wir einfach mehr Tore machen müssen. Andererseits hatten wir am Ende auch Glück, denn Ravensburg hätte auch das ein oder andere Tor mehr machen können“, so der Coach. Im Penaltyschießen konnten die drei Ravensburger Schützen den Zweibrücker Tobias Chadim nicht überwinden. Zwar vergab auch Matheson, aber Benedikt Peters machte als zweiter Schütze den kleinen Sieg klar. „Es freut mich für Bene, dass er gleich helfen konnte und gut gespielt hat. Wir haben miteinander geredet und vielleicht kann er bei dem ein oder anderen Spiel aushelfen. Aber man muss auch sehen, was der Junge da gestern für eine Fahrerei auf sich genommen hat. Ständig wird das leider nicht gehen“, so Vodicka überglücklich. „Eigentlich sind bei jedem Spiel drei Punkte Pflicht. Aber wir haben jetzt eine Serie gestartet und die soll am Sonntag gegen Schwenningen am besten weiter bestehen“, so der Coach. „Denn wir wollen nach wie vor in die Play-Offs und dazu brauchen wir Punkte.“

EV Ravensburg 1b - EHC Zweibrücken 3:4 n.P. (1:2,1:0,1:1)

EV Ravensburg 1b  Heckenberger D. (Dibowski) - Leiprecht, Heckenberger J., Gehlert, Breuer, Fehr - Erdelean, Tischendorf, Valenti L., Heckenberger Ph., Valenti K., Repka, Katijuschenko, Heckenberger S., Adebahr, Lenuweit

EHC Zweibrücken  Chadim, (Teucke St.) - Stokowski, Essig, Brüstle, Schinke, Wendland, Voltz - Matheson, Zaborsky, Dörr, Metzner, Neumann, Nunold, Heinisch, Peters

Tore: 0:1 (17.) Schinke (Neumann, Peters), 1:1 (17.) Erdelean (Valenti L., Tischendorf), 1:2 (18.) Matheson (Sefrin), 2:2 (39.) Repka (Leiprecht, Katijuschenko), 2:3 (47.) Zaborsky (Dörr, Matheson), 3:3 (58.) Katijuschenko (Leiprecht)

Penalty: Katjuschenko vergibt, Matheson vergibt, Tischendorf vergibt, Peters trifft, Repka vergibt

Strafen: Ravensburg 4 Min.         Zweibrücken 10 Min.

Hauptschiedsrichter: Schmid Ruben (Balingen), Hilse Sebastian (Bietigheim)

Zuschauer: ÷

 

 

Strafen

 

Mittwoch, 15 November 2017,

Hornets gewinnen erstes Pokal Halbfinale

Am vergangenen Sonntag reiste der EHC Zweibrücken mit nur zehn Feldspielern und zwei Torhütern zum Hinspiel im Halbfinale des Rheinland-Pfalz Pokals nach Bitburg. Selbst Trainer Tomas Vodika musste aus Spielermangel die Schlittschuhe schnüren und mit aufs Eis gehen. Am Ende haben die Hornets mit dem klaren Erfolg von 7:1 gegen die Eifel Mosel Bären eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 21. Januar in eigener Halle geschaffen. Bereits im ersten Drittel führten die Zweibrücker durch Tore von 2x Matus Zaborsky, Marius Metzner und Kenny Matheson klar mit 4:1 gegen den Hessenligist. Im mittleren Abschnitt traf nur Florian Wendland, im Schlußdrittel machten dann Matheson und Zaborsky mit ihren Toren den Deckel drauf. Im Finale des Rheinland-Pfalz Pokals stehen bereits die Diez-Limburg Rockets die sich in zwei Spielen gegen die Bären Neuwied durchgesetzt haben.

Mittwoch, 15 November 2017,

Kanadische Verstärkung für den Angriff

Mit dem 25 Jahre alten Brad Cuzner (ausgesprochen: Bred Kasner) kommt ein weiter Kanadier nach Zweibrücken. Der aus Glace Bay, Nova Scotia stammende Cuzner spielte im jungen Alter drei Spielzeiten in der QMJHL (eine der drei kanadischen Top-Juniorenligen) bei den Cape Breton Screaming Eagles und den Halifax Moosheads. Danach weitere drei Jahre bei der St. Francis Xavier University. 2016 wurde er Profi im Team der Wichita Thunder (ECHL- 3 höchste Liga) und bestritt dort 5 Spiel, wurde dann an die Evansville Thunderbolts (Southern Profressional Hockey League) ausgeliehen. 2017 wagte Brad den Schritt nach Europa und ging nach Finnland zu den Porin Karhu HT, die spielen in der Suomi-Sarja, der dritthöchsten finnischen Eishockeyliga. Cuzner gilt als harter Spieler und unerbittlicher Arbeiter. Wir wünschen ihm viel Erfolg und reichlich Tore beim EHC.

Welcome to the Hornets

Statistik Brad Cuzner                                                                  

 

Sonntag, 12 November 2017,

Erster Auswärtssieg

Mit gerade mal elf Spielern gewinnen die Hornets in Stuttgart. Trainer Thomas Vodicka lobt Einsatz und Moral seiner kleinen Truppe. Der EHC Zweibrücken hat in der Eishockey-Regionalliga Südwest beim Stuttgarter EC seinen ersten Auswärtssieg in dieser Saison eingefahren. 9:6 (2:3/6:1/1:2) hieß es am Ende für das Zweibrücker Team, das alles gegeben hatte und dafür mit drei Punkten belohnt wurde. Stuttgart war mit voller Mannschaftsstärke angetreten, hatte drei Reihen auf dem Eis. „Ganz ehrlich: Als ich die Aufstellungen gesehen habe, da habe ich gedacht 'Ohje'. Aber die Mannschaft hat das richtig klasse gemacht“, gab Coach Vodicka mit etwas Abstand zum Spiel zu. Denn das Spiel war nichts für schwache Nerven. Der EHC ging in der fünften Spielminute durch ein Tor von Kenny Matheson, bedient von Matus Zaborsky, in Führung. Nach exakt neun Minuten musste Tobias Chadim im Zweibrücker Tor hinter sich greifen. In der zwölften Spielminute ging Zweibrücken wieder in Front durch Max Dörr. In der 15. und 16. Minute glich Stuttgart erst aus und ging dann selbst in Führung, mit 2:3 ging es in die Kabine. Dort fanden Coach und Mannschaft offensichtlich die richtigen Worte und Motivation, denn im zweiten Durchgang sollte die Vorentscheidung fallen. Die Hornets spielten nun stark nach vorne, verteidigten geschlossen nach hinten. „Die Mannschaft hat sich richtig reingehängt. Jeder ist für jeden gelaufen, hat gekämpft“, so Vodicka. „Nur so kann man mit einem kleinen Kader bestehen, und das haben die Jungs sehr gut gemacht“, lobte er die Herangehensweise. Zwar schoss Stuttgart in der 22. Minute das 2:4, doch dann folgten sechs Treffer für den EHC durch Zaborsky (23.), André Nunold (30.), Matheson (32.), Stephen Brüstle (38.), erneut Zaborsky (39.) und Marius Metzner (39.). Mit 8:4 ging es damit in die zweite Pause. Im letzten Drittel setzte Matus Zaborsky mit dem neunten Treffer noch einen für die Zweibrücker drauf. „Danach haben wir ein bisschen aufgehört Eishockey zu spielen, haben Stuttgart wieder kommen lassen. Das war wieder so ein bisschen das Problem im dritten Drittel, dass sich bisher durch viele Spiele gezogen hat“, kritisierte Vodicka. „Aber man muss auch klar sagen, dass die Mannschaft das nach den beiden Gegentoren von Stuttgart (Minute 47 und 53) wieder in den Griff bekommen hat und nichts hat anbrennen lassen“, lobt der Trainer die Reaktion. Zudem habe sein Team Diszipliniert gespielt, nur sechs Strafminuten bekommen, Stuttgart dagegen 16. Auch nutzte der EHC dieses mal seine Überzahlsituationen besser konnte insgesamt drei Tore bei Powerplay erzielen. „Das waren drei wichtige Punkte. So muss es weitergehen“, fordert Vodicka.

EC Stuttgart - EHC Zweibrücken 6:9 (3:2,1:6,2:1)

EC Stuttgart  Räth, ab. 38. Jetter - Wied, White, Willer - Hudak, Neuhauser, Kumposcht, Gross, Hotz, Rodriguez, Strieska, Leis, Mauch, Eisele, Becker, Daucik

EHC Zweibrücken  Chadim, (Teucke M.) - Essig, Brüstle, Schinke, Wendland - Matheson, Zaborsky, Dörr, Metzner, Neumann, Nunold, Heinisch

Tore: 0:1 (5.) Matheson (Zaborsky), 1:1 (9.) Becker (Kumposcht, Mauch), 1:2 (12.) Dörr (Matheson, Wendland), 2:2 (15.) Strieska (Becker, Leis), 3:2 (16.) Kumposcht (Gross), 4:2 Hudak (Daucik, Strieska), 4:3 (23.) Zaborsky (Wendland, Matheson), 4:4 (30.) Nunold (Heinisch, Schinke), 4:5 (32.) Matheson (Dörr), 4:6 (38.) Brüstle, 4:7 (39.) Zaborsky (Nunold, Neumann), 4:8 (39.) Metzner (Neumann), 4:9 (44.) Zaborsky (Brüstle), 5:9 (47.) Daucik (Mauch, Becker), 6:9 (53.) Becker (Mauch, Gross)

Strafen: Stuttgart 6 Min. + 10 Hudak        Zweibrücken 6 Min.

Hauptschiedsrichter: Klein Michael (Stuttgart), Hilse Sebastian (Bietigheim)

Zuschauer: 219

 

 

Strafen

 

Sonntag, 12 November 2017,

Trikotversteigerung beendet

Auktion ist beendet! Leute ihr seid der WAHNSINN!

Liebe EHC-Fans,

Als wir die Auktion der Sondertrikots gestartet haben, wussten wir nicht, wie das ganze ausgehen würde. Nun wissen wir: Wir haben nicht nur die besten Fans der Welt, sondern auch sehr großzügige dazu!

3167,60 € hat die Auktion gebracht! DANKE DANKE DANKE!

Das heißt unsere 22 Trikots sind im Schnitt für rund 148 Euro versteigert worden. Das ist wirklich toll!

Gerne könnt ihr weiterhin auf unser Spendenkonto spenden oder direkt beim EHC was abgeben, wenn ihr die Aktion Powerplay gegen Krebs weiter unterstützen wollt. Die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland eV. freut sich. Wir auch. Danke!

                 
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