Spielberichte Hornets

Donnerstag, 8 Februar 2018,

Niederlage in Heilbronn

EHC Zweibrücken verliert in Heilbronn mit 2:7 (1:2/1:4/0:1). Jörg Filobok mit 4 Treffern nicht zu bremsen

Am vergangenen Sonntag kam es zu dem fast bedeutungslos gewordenen Duell zwischen dem „noch“ amtierenden Meister aus Zweibrücken und den Eisbären Heilbronn.

Mit nur zwölf Feldspielern und zwei Torhütern musste man am Sonntagmittag die Reise nach Heilbronn antreten. Neben den beiden Abgängen Kenneth Matheson und Aric Schinke fehlte Brad Cuzner wegen einer Sperre. Standby Spieler Benedikt Peters musste aus gesundheitlichen Gründen ebenso passen wie Tomas Vodicka, Marcel Hoffmann und Georg Hähn. Kurzfristig kamen dann die Absagen von Felix Stokowski, und Michael Neumann hinzu. Steven Teucke konnte nach auskurierter Krankheit wieder grünes Licht geben und stand im Kader.

Auch bei den Eisbären fehlten einige Spieler. So standen 17 Spieler aus Heilbronn 14 der Hornets gegenüber.

Man durfte also gespannt sein wie sich die Hornets in dieser Partie präsentieren. Im Tor begann wie zuletzt Tobias Chadim.

In der fünften Spielminute gingen die Hausherren in Führung. Nach einem gerangel vor dem Tor bekamen die Verteidiger des EHC den Puck nicht aus der Gefahrenzone und Patrick Luschenz erzielte das 1:0. Die Hornets verteidigten nun besser und kamen direkt mit der ersten Aktion vor dem Heilbronner Tor zum Ausgleich. Robin Spenler erzielte nach tollem Solo den umjubelten Treffer zum 1:1. Keine zwei Minuten später gingen die Eisbären erneut in Führung. Sven Breiter nutzt das tolle Zuspiel von Claudio Schreyer und lässt Tobias Chadim im Tor keine Abwehrchance. Mit einem Spielstand von 2:1 für die Heimmannschaft ging man in die Drittelpause. Den besseren Start im zweiten Spielabschnitt hatten die Eisbären. Gespielt waren vier Minuten bis der Mann des Abend, Jörg Filobok, seinen ersten Treffer erzielen konnte. Die Hornets bekommen in Unterzahl den Puck nicht aus der eigenen Zone und Jörg Filobok nutzt die nummerische Überlegenheit zum 3:1.Nach 30 gespielten Minuten war es erneut Robin Spenler der Patrick Seeger im Tor der Eisbären überwinden konnte. Nach dieser Aktion, bei der der Torhüter der Eisbären einen ungeschickten Eindruck machte, musste er seinen Platz für Andre Vorlicek im Tor räumen. Auch dieses Tor verlieh den Hornets keine Sicherheit. Um den alten Abstand wieder herzustellen benötigte Stefano Rupp nur etwas mehr als eine Minute. Damit war der Widerstand gebrochen und es spielten nur noch die Eisbären. Eine erneute Überzahl Situation nutzte Jörg Filobok zum 5:2. Vier Sekunden vor der Pause traf erneut Jörg Filobok mit einem tollen Schlagschuss zum 6:2. Im letzten Spielabschnitt war es wieder Jörg Filobok der zum 7:2 traf. Nach drei gespielten Minuten setzte er zu einem herrlichen Alleingang aus dem eigenen Drittel an, vorbei an vier Spielern der Hornets und erzielte seinen vierten Treffer an diesem Abend. Danach schaltete die Heimmannschaft gleich mehrere Gänge zurück, und die Partie endete hoch verdient mit 7:2 für die Eisbären. Mann des Abends war ganz klar Jörg Filobok. Mit vier Treffern in diesem Spiel war er zu keiner Zeit von den Verteidigern der Hornets in den Griff zu bekommen. Tomas Vodicka war alles andere als zufrieden nach diesem Spiel. „Wir haben bereits vor der Partie gewusst, dass es schwer wird die Mannschaft nach verpassen der Play-Off Plätze, zu motivieren. Wenn dann noch kurzfristig Absagen von Spielern hinzukommen, macht das die Stimmung nicht besser. Wir haben schon mit vollständigem Kader in Heilbronn verloren. Bei diesem Match lag es an der Art und Weise wie gespielt wurde. Hätte Heilbronn nicht deutlich zurück geschaltet, dann wäre diese Partie mit Sicherheit zweistellig für den Gegner ausgegangen. Vom Kampf und Einsatz war heute mehr drin“. Einen Vorwurf mache ich den Jungs aber nicht. Jetzt gilt es im letzten Heimspiel der Regionalliga, vor heimischer Kulisse, gegen die Eisbären aus Eppelheim einen versöhnlichen Ausklang zu finden. Das wird aber auch eine sehr schwere Aufgabe“.

EHC Heilbronn: Seeger, Vorlicek - Kolar, Kollmar, Metz, Hauß, Brendle, Schrimpf, Platz, Muth - Schreyer, Maras, Filobok, Breiter, Luschenz, Rupp, Oppenländer

EHC Zweibrücken: Chadim, (Teucke St.) -Stokowski, Essig, Sefrin, Brüstle, Wendland, Voltz - Heinisch, Machura, Metzner, Lingenfelser, Neumann, Dörr, Spenler, Nunold

Tore: 1:0 Patrick Luschenz (Kolar), 1:1 Robin Spenler, 2:1 Sven Breiter (Schreyer), 3:1 Jörg Filobok (Schrimpf/Luschenz), 3:2 Robin Spenler, 4:2 Stefano Rupp (Schreyer/Breiter), 5:2 Jörg Filobok (Schrimpf), 6:2 Jörg Filobok (Kolar), 7:2 Jörg Filobok.

Strafen: Heilbronn: 0 Min. - Zweibrücken: 8 Min.

Zuschauer: 1476

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 31 Januar 2018,

Play - Off Teilnahme verspielt

EHC Zweibrücken verliert in Hügelsheim mit 3:6 und gewinnt 24 Stunden später mit 7:3 gegen die Maddogs aus Mannheim

Hornets verlieren mit 6:3 (1:1/3:1/2:1) gegen die Baden Rhinos und verspielen damit die Play-Off Teilnahme. Am vergangenen Samstag kam es zu dem mit Spannung erwarteten Play-Off Krimi zwischen den Rhinos aus Hügelsheim und den Hornets aus Zweibrücken. Die Bedeutung dieser Partie war klar. Verlieren die Hornets besteht rechnerisch nur noch eine minimale Chance um an den Rhinos in der Tabelle vorbeizuziehen.  Die 612 Zuschauer, darunter bestimmt 50 Anhänger des EHC Zweibrücken, konnten sich also auf eine Partie mit Endspielcharakter freuen. Um die Mannschaft in dieser wichtigen Partie zu unterstützen hat Benedikt Peters die weite Reise von Rosenheim auf sich genommen. Steven Teucke musste wegen Krankheit kurzfristig absagen. Wegen seiner Sperre aus dem Spiel gegen Schwenningen durfte Stephen Brüstle nicht aufs Eis, fieberte aber mit seinem Team an der Bande mit. Auch Coach Tomas Vodicka war sich der Bedeutung dieser Partie bewusst und stand als Spieler zur Verfügung. Bei den Rhinos fehlte Mathieu Fleury wegen Sperre vom Vorabend in Bietigheim. Somit standen 19 Rhinos und 17 Hornets auf dem Spielberichtsbogen. In der zwölften Spielminute erzielte der Topscorer der Badener die Führung. Cedrick Duhamel traf in Überzahl, per Schlagschuss von der blauen Linie zum 1:0 und verwandelte die Halle in einen Hexenkessel. Die Euphorie sollte nicht lange anhalten. Gleich zwei Rhinos mussten auf der Strafbank Platz nehmen als Kenny Matheson nach tollem Zuspiel von Maxi Dörr und Brad Cuzner zum 1:1 ausgleichen konnte. Kurz darauf hatte Tomas Vodicka noch eine Möglichkeit die Hornets in Führung zu bringen. Doch statt abzuziehen passte er noch mal quer und die Situation konnte vom Goalie geklärt werden. Somit ging es mit einem gerechten 1:1 in die Pause. Direkt nach Wiederanpfiff wurde den Hornets ein Penalty zugesprochen. Benedikt Peters lief an, verlud Max Häberle im Tor, und erzielte das 2:1 für die Hornets.  Keine Minute nach dem Führungstreffer glichen die Rhinos aus. Die Verteidigung der Hornets verliert leichtsinnig den Puck an Noel Johnson, der passt zu Björn Groß und dieser hat keine Mühe den Puck im Tor zum 2:2 unterzubringen. Jetzt gab es Chancen auf beiden Seiten. Der nächste Treffer fiel aber erst in einer Überzahl Situation. Die Strafen gegen Florian Wendland (2+2) und Kenny Matheson wurden unbeschadet überstanden. Eine Sekunde vor Ablauf der Strafe für Tomas Vodicka, war es erneut ein verdeckter Schuss, der den Weg ins Tor fand. Torschütze war Dennis Walther. Die Durchsage im Stadion war noch nicht verhallt, sollte es aus Sicht der Hügelsheimer noch besser kommen. 15 Sekunden nach dem Treffer zum 3:2 war es Marco Trenholm, der im ersten Versuch noch an Tobias Chadim scheiterte, der den Abbpraller zum 4:2 für die Rhinos verwandelte. Für das letzte Drittel hat sich der EHC einiges vorgenommen. Den besseren Start hatten jedoch die Rhinos. Andy Mauderer nutzte einen Stellungsfehler von Tobias Chadim und erzielte aus spitzem Winkel das 5:2 für die Gastgeber. Nun war es ein offener Schlagabtausch. Großchancen auf beiden Seiten wurden entweder nicht genutzt oder von den Torhütern entschärft.
Sechs Minuten vor dem Ende traf Marc Lingenfelser auf Zuspiel von Vodicka und Peters zum 3:5 aus Sicht der Gäste. Der EHC setzte nun alles auf eine Karte Der Torhüter wurde zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen. Das Anstürmen der Hornets sollte an diesem Abend nicht mehr belohnt werden. Max Häberle im Tor der Rhinos war nicht mehr zu bezwingen. So kam es wie es kommen musste, acht Sekunden vor Ende der Partie traf Noel Johnson ins leere Tor der Hornets zum 6:3 Endstand.

ESC Hügelsheim - EHC Zweibrücken 6:3 (1:1; 3:1; 2:1)

ESC Hügelsheim: Häberle, (Seß) -Druzhinin, Wolf, Dech, Rösch, Kick, Johnson, Friedberger - Diebold, Duhamel, Siel, Walther, Obermann, Mauderer, Böcherer, Engel, Groß, Trenholm

EHC Zweibrücken: Chadim - Stokowski, Essig, Sefrin, Schinke, Wendland - Vodicka, Matheson, Machura, Metzner, Lingenfelser, Peters, Cuzner, Neumann, Dörr, Spenler, Nunold

1:0 Cedrick Duhamel (Engel/Walther), 1:1 Kenny Matheson (Dörr/Cuzner), 1:2 Benedikt Peters (Penalty), 2:2 Björn Groß (Johnson), 3:2 Dennis Walther (Duhamel/Engel), 4:2 Marco Trennholm (Mauderer/Obermann), 5:2 Andy Mauderer (Trennholm/Siel), 5:3 Marc Lingenfelser (Vodicka/Peters), 6:3 Noel Johnson (Duhamel/Kick) ENG.

Strafen: Hügelsheim: 8 Zweibrücken: 14

Zuschauer: 612

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24 Stunden später kam es zu der Partie gegen die Maddogs aus Mannheim. Mit leicht veränderter Aufstellung ging unser Coach in die Partie gegen die Kurstädter. 17 Spieler standen für die Hornets auf dem Eis. Stephen Brüstle war nach seiner Sperre wieder mit von der Partie. Dafür standen Benedikt Peters und Tomas Vodicka nicht im Aufgebot. Tobias Chadim stand im Tor. Die Hornets begannen druckvoll und erzielten in der vierten Spielminute das 1:0. Brad Cuzner wurde mustergültig von Felix Stokowski bedient, und lies Alexander Spang im Tor der Gäste keine Chance. Allerdings konterten die Maddogs blitzschnell und bei doppelter Überzahl konnte Artem Klein den Ausgleich erzielen. Das Highlight war die „Box Einlage“ von Brad Cuzner und Moritz De Raaf. Diese wurde vom Schiedsrichter mit einer zwei + zwei + zehn Minuten Disziplinarstrafe für Brad, und einer zwei + zwei + zwei + zehn Minuten Disziplinarstrafe für Moritz De Raaf geahndet. Ärgerlich für Brad Cuzner denn durch diese dritte Disziplinarstrafe fehlt er der Mannschaft in Heilbronn. In der 19. Spielminute traf Tim Essig nach schönem Schuss von der blauen Linie zum 2:1. Erneut kam die Vorlage von Felix Stokowski. Im zweiten Spielabschnitt dominierten die Hornets das Geschehen. Andre Nunold traf nach tollem Alleingang zum 3:1. Ein Doppelschlag innerhalb von 52 Sekunden brachte dann schon die Vorentscheidung. Michael Neumann verwandelte die Vorlagen von Andre Nunold und Marius Metzner zum 4:1, Florian Wendland, der immer besser in Fahrt kommt, erzielte nach Pass von Robin Spenler das 5:1 für die Hornets. Im letzten Drittel zeigte Brad Cuzner noch mal sein spielerisches Können. Dem 6:1, nach Vorlagen von Stokowski/Essig, ließ er in der 52. Spielminute das 7:1 im Alleingang folgen. Vor dem Ende der Partie konnten die Maddogs noch Ergebnis Kosmetik betreiben. Die Hornets waren gedanklich wohl schon in der Kabine, da konnte die Parade Reihe aus Mannheim punkten. Artem Klein traf zum 2:7 und Julian Reiss in Überzahl zum 3:7 Endstand. Nach dem Spiel wurde die Mannschaft, trotz der Niederlage vom Samstag, und der damit verpassten Play-Off Teilnahme mit Applaus von den 465 Zuschauern in der Peter Cunningham Arena verabschiedet.

EHC Zweibrücken EKU Mannheim 7:3 (2:1; 3:0; 2:2)

EHC Zweibrücken: Chadim - Stokowski, Essig Sefrin, Brüstle, Schinke, Wendland, Voltz - Matheson, Machura, Metzner, Lingenfelser, Cuzner, Neumann, Dörr, Spenler, Nunold

EKU Mannheim: Haas, (Spang) -  Jandura, Kilthau, Kratzmann, Betzwieser, Sofian, Göth - Engel, Martinec, Zbaranski, Krohne, De Raaf, Reiss, Werth, Majewski, Bruno, Klein

1:0 Brad Cuzner (Stokowski), 1:1 Artem Klein (Göth/Bruno), 2:1 Tim Essig (Stokowski), 3:1 Andre Nunold, 4:1 Michael Neumann (Nunold/Metzner), 5:1 Florian Wendland (Spenler), 6:1 Brad Cuzner (Stokowski), 7:1 Brad Cuzner, 7:2 Artem Klein (Martinec/Sofian), 7:3 Julian Reiss (Klein/Majewski).

Strafen: Zweibrücken: 14 + 10 Disziplinarstrafe Mannheim: 18 + 20 Disziplinarstrafe

Zuschauer: 465

Dienstag, 23 Januar 2018,

Hornets ziehen ins Pokalfinale ein

Die Hornets gewinnen gegen die Eifel-Mosel Bären mit 8:2 (4:1/2:1/2:0) und ziehen damit in das Pokalfinale ein.

Gegner dort werden die Limburg Rockets sein, die momentan den ersten Platz in der Regianalliga West belegen. Da Limburg in die Play Offs einziehen wird stehen die Termine für die Partien noch nicht fest. US - Testspieler Dan Radke konnte mit 3 Treffern überzeugen. Aber auch Tomas Vodicka hat gezeigt dass er das Hockey spielen nicht verlernt hat und steuerte auch einen Treffer bei. Die weiteren Tore erziehlten Michael Neumann, Aric Schinke und zwei Kenny Matheson.

 

EHC Zweibrücken siegt mit 8:3 (3:2/1:1/4:0) gegen den Schwenninger ERC

„Zum Siegen verdammt“ unter diesem Druck standen die Spieler und Verantwortlichen am Freitag als sie die Reise nach Schwenningen antraten. Die Vorzeichen sahen nicht wirklich rosig aus und sollten einen zusätzlichen Dämpfer bekommen. Gerade mal 11 Spieler konnten im Mannschaftsbus des EHC Platz nehmen. Aus beruflichen Gründen musste ein Teil der Spieler mit dem PKW anreisen. Dieser geriet auf der A6 in einen Verkehrsunfall. Zum Glück wurde nur eine der Insassen leicht verletzt. Unser dritter Goalie, Michelle Teucke, wurde von Marius Metzner zur Untersuchung ins Krankhaus gebracht. Die Diagnose lautete: Gehirnerschütterung und Verstauchung der Halswirbelsäule. „Mir geht es soweit ganz gut“ so Michelle am Sonntag. An dieser Stelle noch mal gute Besserung und schnelle Genesung. Wegen der Wichtigkeit der Partie hat sich Marc Lingenfelser alleine auf den Weg in den Schwarzwald gemacht, konnte allerdings wegen der Verzögerung erst zum zweiten Drittel eingreifen. Gespannt sein durfte man auch auf das Duell der beiden Torhüter. Thomas Ower stand Steven Teucke im Kasten der Hornets gegenüber. Die Mannschaft aus Schwenningen hatte auch einige Ausfälle zu beklagen. So standen den 11 Feldspielern aus Zweibrücken 14 Spielern der Heimmannschaft gegenüber. Diese legte auch gleich los, merkte man doch klar den Willen, die „Klatsche“ vom letzten Wochenende (0:10 gegen Hügelsheim) wettzumachen. In der vierten Spielminute fiel dann auch der Treffer zum 1:0 für Schwenningen. Torschütze war Marin Kusenic. Doch die Hornets gaben postwendend die passende Antwort. Eine Minute nach dem Führungstreffer traf Aric Schinke nach tollem Zuspiel von Voltz/Nunold zum 1:1. Nun kamen die Gäste besser ins Spiel und gingen in der achten Spielminute durch einen Treffer von Maxi Dörr 2:1 in Führung. Die erste Überzahl Situation in diesem Spiel nutzen die Fire Wings direkt zum 2:2 durch Albert zum Ausgleichtreffer. Wie schon beim ersten Treffer der Schwarzwälder, dauerte es wieder keine Minute bis zur erneuten Führung der Hornets. Nach klasse Zuspiel von Cuzner war der Torschütze erneut Maxi Dörr zum 3:2. Mit diesem Spielstand endete das erste Drittel. „Von der Unfallstelle zum Torschützen!“ So könnte die Schlagzeile heißen. Marc Lingenfelser traf mit seiner ersten Aktion nach Zuspiel von Wendland/Nunold zum 4:2. Jetzt spielten die Hornets sehr überlegen, versäumten aber dennoch, weitere Treffer zu erzielen. Brad Cuzner hatte zwei 100 prozentige auf dem Schläger, scheiterte aber an Thomas Ower im Tor der Schwarzwälder. In der 31. Spielminuten musste dann Steven Teucke nochmal hinter sich greifen. Sträflich von seinen Verteidigern im Stich gelassen, erzielte Andreas Erlenbusch den Anschlusstreffer. Dieser Treffer gab der Heimmannschaft noch mal einen Aufschwung und es folgte die druckvollste Phase der Fire Wings. Zudem wurde die Spannung durch 2 Strafzeiten gegen Zweibrücken erhöht. Nachdem beide Überzahlsituationen ungenutzt blieben, gingen die Hornets mit einer knappen 4:3 Führung in die Drittelpause. Der letzte Spielabschnitt hatte dann noch einiges zu bieten. Man merkte den Zweibrücker Spielern den unbedingten Siegeswille an! Gespielt waren drei Minuten da erzielte Kenny Matheson, auf Zuspiel von Brad Cuzner, seinen ersten Treffer in dieser Partie. Danach war der Widerstand der Heimmannschaft gebrochen.
In der Folge fielen die weiteren Treffer für die Hornets. Brad Cuzner traf zum 6:3 nach feiner Vorarbeit von Florian Wendland, der an diesem Abend bereits seine dritte Vorlage feiern konnte. Das siebte Tor erzielte Kenny Matheson, das 8:3 erzielte der „Man oft the Match“ Maximilian Dörr. Durch seine vier Punkte von heute wird Maximilian an Platz zwei, mit 48 Punkten der Ligaweiten Scorerliste geführt. Kenny Matheson belegt den ersten Platz mit sensationellen 62 Punkten. Es standen noch 12 Sekunden auf der Uhr in der Helios Arena als es noch zu einigen unschönen Aktionen auf dem Eis kam. Nach einer Berührung zwischen Brad Cuzner und dem Torhüter der Fire Wings, Thomas Ower, flogen dann noch die Fäuste. Demzufolge gab es reichlich Strafzeiten für beide Mannschaften. Mit jeweils fünf plus Spieldauer war die Partie für Stephen Brüstle und Simon Schlenker vorzeitig beendet. Somit fehlt Stephen im wichtigen Spiel nächstes Wochenende in Hügelsheim.

Nach dem Spiel zeigt sich Tomas Vodicka zufrieden. „ Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung. Keiner hat individuelle Fehler gemacht, jeder hat für jeden gekämpft, gerade im letzten Drittel, hat man keine Chance des Gegners mehr zugelassen und den Sieg souverän über die Zeit gebracht. Das Team ist, mit Druck gewinnen zu müssen, sehr gut umgegangen“ so der Coach.

Schützenhilfe konnten dann die Eisbären aus Eppelheim leisten. Mit 4:0 wurde beim ESC Hügelsheim gewonnen. Somit beträgt der Vorsprung der Rhinos, bei einem Spiel weniger, noch ein Punkt. Am Samstag den 27.01.2018 kommt es dann zum Krimi der beiden Kontrahenten um den vierten Platz der zur Playoff Teilnahme berechtigt. Um 19.30 Uhr empfängt der ESC Hügelsheim vor eigenem Publikum die Hornets aus Zweibrücken.

Das Spiel im Überblick:

Schwenninger ERC - EHC Zweibrücken 3:8 (2:3; 1:1; 0:4)

Schwenninger ERC: Hoppe, (Ower) - Böhm, Stärk, Stöhr, Schlenker, Steinhäuser, Funk - Rosenauer, Deuring, Haller, Erlenbusch, Abert, Schäfer, Thome, Kusenic

EHC Zweibrücken: Teucke St., (Chadim) - Essig, Brüstle, Schinke, Wendland, Voltz - Matheson, Lingenfelser, Cuzner, Dörr, Hähn, Nunold, Spenler

Tore: 1:0 Kusenic (Albert/Erlenbusch), 1:1 Schinke (Voltz/Nunold), 1:2 Dörr (Matheson/Wendland), 2:2 Albert (Erlenbusch/Böhm), 2:3 Dörr (Cuzner), 2:4 Lingenfelser (Wendland/Nunold), 3:4 Erlenbusch, 3:5 Matheson (Cuzner/Dörr), 3:6 Cuzner (Wendland), 3:7 Matheson (Dörr), 3:8 Dörr (Cuzner).

Strafen: Schwenningen: 17 + 20 (Schlenker) Zweibrücken: 19 + 20 (Brüstle)

Zuschauer: 26

Hornets verlieren mit 4:6 (0:2/2:2/2:2) gegen den EV Ravensburg

Nach dem Sieg gegen die Stuttgart Rebels vom letzten Wochenende sollte am Sonntag nachgelegt werden.
Bis auf Andre Nunold (erkrankt) trat der EHC mit dem kompletten Mannschaftskader gegen die Mannschaft aus Oberschwaben an. Zwischen den Pfosten stand erneut Tobias Chadim. Dem Gegenüber standen 12 Feldspieler aus Ravensburg – 4 Verteidiger / 8 Stürmer und 2 Torleute. Von Beginn an machten die Hornets sehr viel Druck und belagerten das Tor von Mail Dibowski. Immer wieder entschärfte er reihenweise die Schüsse der Zweibrücker Stürmer. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Ravensburger immer besser ins Spiel. Als sich die Zuschauer schon auf ein 0:0 im ersten Drittel eingestellt hatten, tauchten dann doch 2 Spieler des Gegners alleine vor dem Tor von Tobias Chadim auf. Den ersten Schuss konnte er noch abwehren doch Simon Heckenberger stand genau richtig und es stand 1:0 für die Gäste. Exakt eine Minute später wurde das Ergebnis auf 2:0 gestellt. Erneut war es ein sehr schnell vorgetragener Angriff, den Johann Katjuschenko zum 2:0 vollenden konnte. Mit Beginn des zweiten Drittels stellte Tomas Vodicka seine Reihen um. Die erste Reihe bestand nun aus Dörr / Matheson / Schinke - und die zweite aus Lingenfelser / Cuzner / Spenler.
Diese Umstellung wirkte sich positiv im Spiel der Gastgeber aus. Es waren fünf Minuten gespielt im zweiten Abschnitt, bis das Schiedsrichter Gespann die ersten Strafzeiten vergeben musste. Felix Stokowski bekam 2+2 Strafminuten wegen unnötiger Härte.
Allerdings waren weiterhin die Hornets spielbestimmend und trafen endlich auch das Tor. Maxi Dörr traf in Unterzahl auf Zuspiel von Essig und Cuzner. Die Freude darüber hielt nicht lange. Die Strafe von Stokowski war noch nicht abgelaufen, als der verdeckter Schuss von Lubos Sekula, den Weg ins Tor fand und es stand eine Minute nach dem Anschlusstreffer 1:3 für Ravensburg. Davon unbeeindruckt erhöhten die Hornets weiter den Druck und wurden in der 35 Minute belohnt. Torschütze war wieder Maximilian Dörr, der die Vorlagen von Schinke/Matheson zum 2:3 nutzen konnte.
Dann überschlugen sich die Ereignisse. Erst tauchte ein Ravensburger Spieler alleine vor dem Tor der Hornets auf, doch Tobias Chadim im Tor der Hornets konnte die Chance eindrucksvoll entschärfen. Dann zeigte der Schiedsrichter eine Strafe für die Heimmannschaft an - unkorrekter Wechsel. Tim Essig musste 2 Minuten in die Kühlbox. Zudem lies sich Felix Stokowski auch noch zu einer Unsportlichkeit hinreißen, die mit einer 10 Minuten Disziplinarstrafe geahndet wurde. Dadurch fehlt Felix automatisch bei dem Spiel in Schwenningen (dritte 10 Minuten Strafe in der laufenden Saison).
Die Stimmung war jetzt sehr aufgeheizt und mit der Schluss Sirene traf der Ravensburger Louis Delsor zum 2:4. Noch Minuten nach Ende des Drittels wurde mit den Schiedsrichtern diskutiert. Doch der Treffer zählte. Hochmotiviert kamen die Hornets aus der Kabine. Drei Minuten waren gespielt, als die erste Strafzeit gegen einen Ravensburger Spieler ausgesprochen wurde. Und diese Überzahl Situation wurde auch sofort genutzt. Brad Cuzner traf zum 3:4 auf Zuspiel von Matheson/Brüstle.
Die Halle stand nun Kopf und die Hornets wurden nach vorne gepeitscht. Mitten in dieser Drangphase waren dann erneut die Spieler aus Oberschwaben erfolgreich. Bei einem blitzschnell vorgetragenen Konter, wurde die Abwehr ausgespielt und eiskalt zum 3:5 abgeschlossen. Der Torschütze war Johann Katjuschenko. Auch von diesem Rückschlage zeigten sich die Spieler der Heimmannschaft unbeeindruckt. In der 53. Spielminute fiel der Anschlusstreffer. Auf tolle Vorlage von Marc Lingenfelser traf der auffälligste Spieler des Abends - Brad Cuzner zum 4:5. War nun der Bann gebrochen? Vier Minuten vor Ende der Partie nahmen die Hornets noch eine Auszeit. Der Torhüter wurde zugunsten des sechsten Feldspielers vom Eis genommen.Das Tor von Gästekeeper Maik Dibowski stand nun unter Dauerbeschuss. Doch der Ausgleich sollte an diesem Abend nicht mehr gelingen. So konnten die Ravensburger zehn Sekunden vor Ende der Partie auch noch das 4:6 per Empty Net Goal erzielen. Torschütze war Simon Heckenberger.

„Der Sieg der Ravensburger geht in Ordnung“ sagte Tomas Vodicka sichtlich enttäuscht nach dem Spiel. „Heute haben wir ein gutes Eishockey Spiel gesehen – schuld waren nicht die unnötigen Strafzeiten oder das Schiedsrichter Gespann -sondern die Torausbeute. Wir hatten unzählige Chancen haben aber das Tor nicht gemacht. Heute haben wir gegen eine spiel und laufstarke Mannschaft aus Ravensburg verloren“ so der Trainer.
Auch der Ravensburger Trainer war nach dem Spiel sehr zufrieden: "Die Mannschaft bot eine ihrer besten Saisonleistungen und wusste vom Torhüter bis zum Angriff rundum zu überzeugen. Es war ein bis zum Ende enges Spiel, in dem der EVR die im ersten Drittel herausgespielte Führung nicht mehr aus der Hand gab".

Somit haben die Zweibrücker einen herben Rückschlag im Kampf um den vierten Playoff Platz hinnehmen müssen. Der Hauptkonkurrent aus Hügelsheim hat beim nächsten Gegner der Hornets – dem Schwenninger ERC - mit sage und schreibe 10:0 gewonnen und somit seinen Vorsprung ausgebaut. Dadurch hat sich die Situation deutlich verschlechtert. Rechnerisch ist aber noch alles möglich. Die beiden nächsten Partien werden nun zu einer Vorentscheidend sein. Können die Hornets in Schwenningen und Hügelsheim gewinnen, ist eine Teilnahme an den begehrten Playoff Spielen durchaus noch möglich.

Das Spiel im Überblick:
EHC Zweibrücken: T: Chadim, Teucke V: Stokowski, Essig, Sefrin, Brüstle, Schinke, Hoffmann, Wendland, Voltz S: Heinisch, Matheson, Machura, Metzner, Lingenfelser, Cuzner, Neumann, Dörr, Hähn, Spenler

EV Ravensburg: T: M. Leiprecht , Dibowski V: B. Leiprecht, Gehlert, Sekula, Fehr S: Tischendorf, Valenti, P. Heckenberger, Kirsch, Delsor, Katjuschenko, S. Heckenberger, Lenuweit

EHC Zweibrücken-EV Ravensburg 4:6 (0:2; 2:2; 2:2)

0:1 Simon Heckenberger (P. Heckenberger/Kirsch), 0:2 Johann Katjuschenko (Tischendorf/ Lenuweit), 1:2 Maximilian Dörr (Essig/Cuzner), 1:3 Lubos Sekula (Lenuweit) 2:3 Maximilian Dörr (Schinke/Matheson), 2:4 Louis Delsor (Katjuschenko/S. Heckenberger), 3:4 Cuzner (Matheson/ Brüstle), 3:5 Katjuschenko (S.Heckenberger/Kirsch), 4:5 Cuzner (Lingenfelser), 4:6 S. Heckenberger (Philipp Heckenberger, Kirsch).

Strafen: Zweibrücken: 8 + 10 (Stokowski) EV Ravensburg 4

Zuschauer: 680

                 
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