Montag, 11 Dezember 2017 by

Zwei Drittel indiskutable Leistung der Hornets

Die Siegesserie der Hornets ist gerissen. Gegen den letztjährigen Finalgegner Heilbronn verlor man am Sonntagabend mit 7:9 (2:3, 1:5, 4:1). Die Eisbären waren in spielerischer und kämpferischer Hinsicht dem EHC zwei Drittel lang haushoch überlegen, waren von Anfang an hellwach und führten nach 20 Sekunden durch Arno Metz bereits mit 1:0. Die erste Überzahl gegen die Hornets war gerade abgelaufen da erzielte Jörg Filobok auf Vorlage von Benjamin Brozicek das 0:2 (7.). Sehr glücklich dann der Anschlusstreffer der Hornets durch Steffen Brüstle, der schlenzte bei einem Gegenzug von rechts den Puck einfach mal aufs Tor und der ging über die Fanghand von Gästetorwart Patrick Seeger ins Gehäuse, eigentlich ein haltbarer Treffer. Auch beim 2:2 (19.) machte der Torwart keine gute Figur, Matheson schoß ihm von hinten an die Schoner und der Puck war drin. Die Gäste erzielten Postwendend vor dem Gang in die Drittelpause das 2:3 durch Stefano Rupp. Durch eine unnötige Bankstrafe, weil sie zu spät aus der Kabine kamen, brachten sich die Zweibrücker gleich zu Beginn des Mitteldrittels wieder in Unterzahl, welche die Heilbronner an diesem Abend eiskalt ausnutzten und durch Leon Krebs auf 4:2 erhöhten. In diesem Drittel spielten die Eisbären ihre Überlegenheit konsequent aus, kombinierten sicher, waren läuferisch besser, tauchten immer wieder gefählich vor EHC Goalie Steven Teucke auf, so fiel ein Tor nach dem anderen für die Heilbronner, fünf Stück an der Zahl. Den einzigen Treffer im zweiten Drittel für Zweibrücken erzielte Marc Lingenfelser (34.) in Überzahl auf Vorlage von Kenny Matheson. Im Schlußabschnitt wechselte der EHC dann den Torwart, brachte Tobias Chadim für Steven Teucke, der nicht seinen besten Tag hatte. Den Gästen ging jetzt ein wenig die Kraft aus, hatten auch noch das schwere Spiel vom Freitag gegen Eppelheim in den Knochen, so schalteten sie eine Gang runter. Die Hornets kamen durch Andy Nunold und Brad Cuzner mit einen schönen Alleingang noch einmal auf 5:8 heran, doch die Eisbären nutzen eine weitere Überzahl aus und erzielten durch Claudio Schreyer das 5:9 (54.). Der EHC versuchte jetzt alles, nahm dreieinhalb Minuten vor Ende den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, es langte aber nur noch zu zwei Toren durch Michael Neumann (57.) und Maximilian Dörr (58.) zum 7:9 Endstand.

Mit dieser Leistung wird es für Hornets im Kampf um die vier Play-Off Plätze ganz schwer, stehen doch am Sonntag bei den Eisbären Eppelheim und am 22. Dezember bei Bietigheim-Bissingen 1b zwei ganz starke Gegner an.

 

EHC Zweibrücken: Teucke St., ab 41. Chadim - Sefrin, Brüstle, Essig, Schinke, Wendland, Voltz, Hoffmann - Matheson, Cuzner, Dörr, Stokowski, Lingenfelser, Neumann, Metzner, Nunold, Spenler, Machura, Hähn

EHC Eisbären Heilbronn: Seeger - Kollmar, Metz, Hauß, Brendle, Schimpf, Platz - Schreyer, maras, Kreps, Filobok, Breiter S., Brozicek, Luschenz, Rupp 

Tore: 0:1 (1.) Metz, 0:2 (7.) Filobock (Brozicek), 1:2 (9.) Brüstle (Matheson), 2:2 (19.) Matheson, 2:3 (20.) Rupp (Maras), 2:4 (22.) Kreps, 2:5 (29.) Luschenz (Brozicek), 2:6 (33.) Filobok (Luschenz), 2:7 (33.) Breiter (Krebs), 3:7 (34.) Lingenfelser (Matheson), 3:8 (37.) Breiter (Metz), 4:8 (49.) Nunold (Essig, Stokowski), 5:8 (50.) Cuzner (Essig, Lingenfelser), 5:9 (54.) Schreyer (Breiter), 6:9 (57.) Neumann (Lingenfelser, Essig), 7:9 (58.) Dörr (Matheson, Stokowski)

Strafzeiten: Zweibrücken 12 Minuten - Heilbronn 8 Minuten

Hauptschiedsrichter: Daniel Melcher (Zweibrücker EG)

Zuschauer: 665

 

 

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