Mittwoch, 31 Januar 2018 by

Play - Off Teilnahme verspielt

EHC Zweibrücken verliert in Hügelsheim mit 3:6 und gewinnt 24 Stunden später mit 7:3 gegen die Maddogs aus Mannheim

Hornets verlieren mit 6:3 (1:1/3:1/2:1) gegen die Baden Rhinos und verspielen damit die Play-Off Teilnahme. Am vergangenen Samstag kam es zu dem mit Spannung erwarteten Play-Off Krimi zwischen den Rhinos aus Hügelsheim und den Hornets aus Zweibrücken. Die Bedeutung dieser Partie war klar. Verlieren die Hornets besteht rechnerisch nur noch eine minimale Chance um an den Rhinos in der Tabelle vorbeizuziehen.  Die 612 Zuschauer, darunter bestimmt 50 Anhänger des EHC Zweibrücken, konnten sich also auf eine Partie mit Endspielcharakter freuen. Um die Mannschaft in dieser wichtigen Partie zu unterstützen hat Benedikt Peters die weite Reise von Rosenheim auf sich genommen. Steven Teucke musste wegen Krankheit kurzfristig absagen. Wegen seiner Sperre aus dem Spiel gegen Schwenningen durfte Stephen Brüstle nicht aufs Eis, fieberte aber mit seinem Team an der Bande mit. Auch Coach Tomas Vodicka war sich der Bedeutung dieser Partie bewusst und stand als Spieler zur Verfügung. Bei den Rhinos fehlte Mathieu Fleury wegen Sperre vom Vorabend in Bietigheim. Somit standen 19 Rhinos und 17 Hornets auf dem Spielberichtsbogen. In der zwölften Spielminute erzielte der Topscorer der Badener die Führung. Cedrick Duhamel traf in Überzahl, per Schlagschuss von der blauen Linie zum 1:0 und verwandelte die Halle in einen Hexenkessel. Die Euphorie sollte nicht lange anhalten. Gleich zwei Rhinos mussten auf der Strafbank Platz nehmen als Kenny Matheson nach tollem Zuspiel von Maxi Dörr und Brad Cuzner zum 1:1 ausgleichen konnte. Kurz darauf hatte Tomas Vodicka noch eine Möglichkeit die Hornets in Führung zu bringen. Doch statt abzuziehen passte er noch mal quer und die Situation konnte vom Goalie geklärt werden. Somit ging es mit einem gerechten 1:1 in die Pause. Direkt nach Wiederanpfiff wurde den Hornets ein Penalty zugesprochen. Benedikt Peters lief an, verlud Max Häberle im Tor, und erzielte das 2:1 für die Hornets.  Keine Minute nach dem Führungstreffer glichen die Rhinos aus. Die Verteidigung der Hornets verliert leichtsinnig den Puck an Noel Johnson, der passt zu Björn Groß und dieser hat keine Mühe den Puck im Tor zum 2:2 unterzubringen. Jetzt gab es Chancen auf beiden Seiten. Der nächste Treffer fiel aber erst in einer Überzahl Situation. Die Strafen gegen Florian Wendland (2+2) und Kenny Matheson wurden unbeschadet überstanden. Eine Sekunde vor Ablauf der Strafe für Tomas Vodicka, war es erneut ein verdeckter Schuss, der den Weg ins Tor fand. Torschütze war Dennis Walther. Die Durchsage im Stadion war noch nicht verhallt, sollte es aus Sicht der Hügelsheimer noch besser kommen. 15 Sekunden nach dem Treffer zum 3:2 war es Marco Trenholm, der im ersten Versuch noch an Tobias Chadim scheiterte, der den Abbpraller zum 4:2 für die Rhinos verwandelte. Für das letzte Drittel hat sich der EHC einiges vorgenommen. Den besseren Start hatten jedoch die Rhinos. Andy Mauderer nutzte einen Stellungsfehler von Tobias Chadim und erzielte aus spitzem Winkel das 5:2 für die Gastgeber. Nun war es ein offener Schlagabtausch. Großchancen auf beiden Seiten wurden entweder nicht genutzt oder von den Torhütern entschärft.
Sechs Minuten vor dem Ende traf Marc Lingenfelser auf Zuspiel von Vodicka und Peters zum 3:5 aus Sicht der Gäste. Der EHC setzte nun alles auf eine Karte Der Torhüter wurde zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen. Das Anstürmen der Hornets sollte an diesem Abend nicht mehr belohnt werden. Max Häberle im Tor der Rhinos war nicht mehr zu bezwingen. So kam es wie es kommen musste, acht Sekunden vor Ende der Partie traf Noel Johnson ins leere Tor der Hornets zum 6:3 Endstand.

ESC Hügelsheim - EHC Zweibrücken 6:3 (1:1; 3:1; 2:1)

ESC Hügelsheim: Häberle, (Seß) -Druzhinin, Wolf, Dech, Rösch, Kick, Johnson, Friedberger - Diebold, Duhamel, Siel, Walther, Obermann, Mauderer, Böcherer, Engel, Groß, Trenholm

EHC Zweibrücken: Chadim - Stokowski, Essig, Sefrin, Schinke, Wendland - Vodicka, Matheson, Machura, Metzner, Lingenfelser, Peters, Cuzner, Neumann, Dörr, Spenler, Nunold

1:0 Cedrick Duhamel (Engel/Walther), 1:1 Kenny Matheson (Dörr/Cuzner), 1:2 Benedikt Peters (Penalty), 2:2 Björn Groß (Johnson), 3:2 Dennis Walther (Duhamel/Engel), 4:2 Marco Trennholm (Mauderer/Obermann), 5:2 Andy Mauderer (Trennholm/Siel), 5:3 Marc Lingenfelser (Vodicka/Peters), 6:3 Noel Johnson (Duhamel/Kick) ENG.

Strafen: Hügelsheim: 8 Zweibrücken: 14

Zuschauer: 612

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24 Stunden später kam es zu der Partie gegen die Maddogs aus Mannheim. Mit leicht veränderter Aufstellung ging unser Coach in die Partie gegen die Kurstädter. 17 Spieler standen für die Hornets auf dem Eis. Stephen Brüstle war nach seiner Sperre wieder mit von der Partie. Dafür standen Benedikt Peters und Tomas Vodicka nicht im Aufgebot. Tobias Chadim stand im Tor. Die Hornets begannen druckvoll und erzielten in der vierten Spielminute das 1:0. Brad Cuzner wurde mustergültig von Felix Stokowski bedient, und lies Alexander Spang im Tor der Gäste keine Chance. Allerdings konterten die Maddogs blitzschnell und bei doppelter Überzahl konnte Artem Klein den Ausgleich erzielen. Das Highlight war die „Box Einlage“ von Brad Cuzner und Moritz De Raaf. Diese wurde vom Schiedsrichter mit einer zwei + zwei + zehn Minuten Disziplinarstrafe für Brad, und einer zwei + zwei + zwei + zehn Minuten Disziplinarstrafe für Moritz De Raaf geahndet. Ärgerlich für Brad Cuzner denn durch diese dritte Disziplinarstrafe fehlt er der Mannschaft in Heilbronn. In der 19. Spielminute traf Tim Essig nach schönem Schuss von der blauen Linie zum 2:1. Erneut kam die Vorlage von Felix Stokowski. Im zweiten Spielabschnitt dominierten die Hornets das Geschehen. Andre Nunold traf nach tollem Alleingang zum 3:1. Ein Doppelschlag innerhalb von 52 Sekunden brachte dann schon die Vorentscheidung. Michael Neumann verwandelte die Vorlagen von Andre Nunold und Marius Metzner zum 4:1, Florian Wendland, der immer besser in Fahrt kommt, erzielte nach Pass von Robin Spenler das 5:1 für die Hornets. Im letzten Drittel zeigte Brad Cuzner noch mal sein spielerisches Können. Dem 6:1, nach Vorlagen von Stokowski/Essig, ließ er in der 52. Spielminute das 7:1 im Alleingang folgen. Vor dem Ende der Partie konnten die Maddogs noch Ergebnis Kosmetik betreiben. Die Hornets waren gedanklich wohl schon in der Kabine, da konnte die Parade Reihe aus Mannheim punkten. Artem Klein traf zum 2:7 und Julian Reiss in Überzahl zum 3:7 Endstand. Nach dem Spiel wurde die Mannschaft, trotz der Niederlage vom Samstag, und der damit verpassten Play-Off Teilnahme mit Applaus von den 465 Zuschauern in der Peter Cunningham Arena verabschiedet.

EHC Zweibrücken EKU Mannheim 7:3 (2:1; 3:0; 2:2)

EHC Zweibrücken: Chadim - Stokowski, Essig Sefrin, Brüstle, Schinke, Wendland, Voltz - Matheson, Machura, Metzner, Lingenfelser, Cuzner, Neumann, Dörr, Spenler, Nunold

EKU Mannheim: Haas, (Spang) -  Jandura, Kilthau, Kratzmann, Betzwieser, Sofian, Göth - Engel, Martinec, Zbaranski, Krohne, De Raaf, Reiss, Werth, Majewski, Bruno, Klein

1:0 Brad Cuzner (Stokowski), 1:1 Artem Klein (Göth/Bruno), 2:1 Tim Essig (Stokowski), 3:1 Andre Nunold, 4:1 Michael Neumann (Nunold/Metzner), 5:1 Florian Wendland (Spenler), 6:1 Brad Cuzner (Stokowski), 7:1 Brad Cuzner, 7:2 Artem Klein (Martinec/Sofian), 7:3 Julian Reiss (Klein/Majewski).

Strafen: Zweibrücken: 14 + 10 Disziplinarstrafe Mannheim: 18 + 20 Disziplinarstrafe

Zuschauer: 465

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