Donnerstag, 8 Februar 2018 by

Niederlage in Heilbronn

EHC Zweibrücken verliert in Heilbronn mit 2:7 (1:2/1:4/0:1). Jörg Filobok mit 4 Treffern nicht zu bremsen

Am vergangenen Sonntag kam es zu dem fast bedeutungslos gewordenen Duell zwischen dem „noch“ amtierenden Meister aus Zweibrücken und den Eisbären Heilbronn.

 

Mit nur zwölf Feldspielern und zwei Torhütern musste man am Sonntagmittag die Reise nach Heilbronn antreten. Neben den beiden Abgängen Kenneth Matheson und Aric Schinke fehlte Brad Cuzner wegen einer Sperre. Standby Spieler Benedikt Peters musste aus gesundheitlichen Gründen ebenso passen wie Tomas Vodicka, Marcel Hoffmann und Georg Hähn. Kurzfristig kamen dann die Absagen von Felix Stokowski, und Michael Neumann hinzu. Steven Teucke konnte nach auskurierter Krankheit wieder grünes Licht geben und stand im Kader.

Auch bei den Eisbären fehlten einige Spieler. So standen 17 Spieler aus Heilbronn 14 der Hornets gegenüber.

Man durfte also gespannt sein wie sich die Hornets in dieser Partie präsentieren. Im Tor begann wie zuletzt Tobias Chadim.

In der fünften Spielminute gingen die Hausherren in Führung. Nach einem gerangel vor dem Tor bekamen die Verteidiger des EHC den Puck nicht aus der Gefahrenzone und Patrick Luschenz erzielte das 1:0. Die Hornets verteidigten nun besser und kamen direkt mit der ersten Aktion vor dem Heilbronner Tor zum Ausgleich. Robin Spenler erzielte nach tollem Solo den umjubelten Treffer zum 1:1. Keine zwei Minuten später gingen die Eisbären erneut in Führung. Sven Breiter nutzt das tolle Zuspiel von Claudio Schreyer und lässt Tobias Chadim im Tor keine Abwehrchance. Mit einem Spielstand von 2:1 für die Heimmannschaft ging man in die Drittelpause. Den besseren Start im zweiten Spielabschnitt hatten die Eisbären. Gespielt waren vier Minuten bis der Mann des Abend, Jörg Filobok, seinen ersten Treffer erzielen konnte. Die Hornets bekommen in Unterzahl den Puck nicht aus der eigenen Zone und Jörg Filobok nutzt die nummerische Überlegenheit zum 3:1.Nach 30 gespielten Minuten war es erneut Robin Spenler der Patrick Seeger im Tor der Eisbären überwinden konnte. Nach dieser Aktion, bei der der Torhüter der Eisbären einen ungeschickten Eindruck machte, musste er seinen Platz für Andre Vorlicek im Tor räumen. Auch dieses Tor verlieh den Hornets keine Sicherheit. Um den alten Abstand wieder herzustellen benötigte Stefano Rupp nur etwas mehr als eine Minute. Damit war der Widerstand gebrochen und es spielten nur noch die Eisbären. Eine erneute Überzahl Situation nutzte Jörg Filobok zum 5:2. Vier Sekunden vor der Pause traf erneut Jörg Filobok mit einem tollen Schlagschuss zum 6:2. Im letzten Spielabschnitt war es wieder Jörg Filobok der zum 7:2 traf. Nach drei gespielten Minuten setzte er zu einem herrlichen Alleingang aus dem eigenen Drittel an, vorbei an vier Spielern der Hornets und erzielte seinen vierten Treffer an diesem Abend. Danach schaltete die Heimmannschaft gleich mehrere Gänge zurück, und die Partie endete hoch verdient mit 7:2 für die Eisbären. Mann des Abends war ganz klar Jörg Filobok. Mit vier Treffern in diesem Spiel war er zu keiner Zeit von den Verteidigern der Hornets in den Griff zu bekommen. Tomas Vodicka war alles andere als zufrieden nach diesem Spiel. „Wir haben bereits vor der Partie gewusst, dass es schwer wird die Mannschaft nach verpassen der Play-Off Plätze, zu motivieren. Wenn dann noch kurzfristig Absagen von Spielern hinzukommen, macht das die Stimmung nicht besser. Wir haben schon mit vollständigem Kader in Heilbronn verloren. Bei diesem Match lag es an der Art und Weise wie gespielt wurde. Hätte Heilbronn nicht deutlich zurück geschaltet, dann wäre diese Partie mit Sicherheit zweistellig für den Gegner ausgegangen. Vom Kampf und Einsatz war heute mehr drin“. Einen Vorwurf mache ich den Jungs aber nicht. Jetzt gilt es im letzten Heimspiel der Regionalliga, vor heimischer Kulisse, gegen die Eisbären aus Eppelheim einen versöhnlichen Ausklang zu finden. Das wird aber auch eine sehr schwere Aufgabe“.

EHC Heilbronn: Seeger, Vorlicek - Kolar, Kollmar, Metz, Hauß, Brendle, Schrimpf, Platz, Muth - Schreyer, Maras, Filobok, Breiter, Luschenz, Rupp, Oppenländer

EHC Zweibrücken: Chadim, (Teucke St.) -Stokowski, Essig, Sefrin, Brüstle, Wendland, Voltz - Heinisch, Machura, Metzner, Lingenfelser, Neumann, Dörr, Spenler, Nunold

Tore: 1:0 Patrick Luschenz (Kolar), 1:1 Robin Spenler, 2:1 Sven Breiter (Schreyer), 3:1 Jörg Filobok (Schrimpf/Luschenz), 3:2 Robin Spenler, 4:2 Stefano Rupp (Schreyer/Breiter), 5:2 Jörg Filobok (Schrimpf), 6:2 Jörg Filobok (Kolar), 7:2 Jörg Filobok.

Strafen: Heilbronn: 0 Min. - Zweibrücken: 8 Min.

Zuschauer: 1476

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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