Montag, 22 Oktober 2018 by

Hornets gewinnen mit 8:5 (1:0/4:2/3:3) gegen den EHC Wölfe Freiburg 1b

Am gestrigen Samstag stand die nächste Auswärtsbegegnung für den EHC Zweibrücken auf dem Spielplan. Mit 18 Feldspielern und 2 Torhütern machte sich der EHC auf den Weg nach Freiburg.

Bis auf Tomas Vodicka (Trainingsrückstand nach überstandener Krankheit) und Pascal Sefrin (Fußverletzung) hatte Hornets Coach Terry Trenholm den kompletten Kader zur Verfügung.

Dem Gegenüber standen 19 Feldspieler aus Freiburg – 5 Verteidiger / 14 Stürmer und 2 Torleute. Aus dem DEL 2 Kader der Wölfe wurden die Spieler Bauhof Christian, Bräuner Sofien, Neher Marvin und Meder Leon (Tor) eingesetzt. Genau diese Spieler waren es auch die auf Freiburger Seite die Akzente setzten. 11 von 13 erzielten Scorerpunkten gingen auf das Konto der genannten Spieler. Schrecksekunde gleich vor Beginn der Partie. Beim Aufwärmen klemmte sich Sebastian Trenholm einen Nerv im Rücken und stand daher nicht als Backup für Steven Teucke zur Verfügung.

Geleitet wurde die Partie vom souveränen Schiedsrichtergespann Bierther Lucas, Pfeifer Dominik und Kaspar Fabian.

Die Hornets starteten selbstbewusst in die Partie und hatten wesentlich mehr Spielanteile, ohne daraus jedoch zwingende Torchancen zu erspielen. Auch eine Unterzahl Situation (Tim Essig zwei Minuten wegen Beinstellen) wurde schadlos überstanden. Nach gespielten 14 Minuten konnte Tim Essig nach Zuspiel von Marc Lingenfelser und Felix Stokowski, das 1:0 für die Hornets erzielen. Jetzt erspielten sich die Hornets ein deutliches Chancenplus. Dan Radke scheiterte zweimal, frei vor dem sehr starken Schlussmann im Tor der Freiburger. Zwei Spielminuten vor Ende des ersten Drittels hatten die Breisgauer die erste gefährliche Chance, die Steven Teucke im Tor der Hornets mit einem tollen Reflex verhindern konnte. Beim Stand von 1:0 wurden die Seiten gewechselt.

Der zweite Spielabschnitt sollte wesentlich abwechslungsreicher werden und wurde vom starken Powerplay der Zweibrücker dominiert. Nach drei gespielten Minuten traf Stephen Brüstle von der blauen Linie, die Vorlagen kamen von Marco Trenholm und Marc Lingenfelser, zum 2:0. Auch das nächste Powerplay wurde ausgenutzt. Diesmal war der Torschütze Fabian Fellhauer auf Zuspiel von Dan Radke und Christian Werth. Nach zehn Minuten und dem nächsten Powerplay der Hornets stand es 4:0. Tim Essig legte auf Felix Stokowski ab, dessen Schlagschuss von Christian Wert ins Tor der Freiburger gelenkt wurde. Mit beruhigender Führung im Rücken wurden die Hornets etwas leichtsinniger. Christian Bauhof nutze die Gelegenheit und erzielte den Anschlusstreffer zum 1:4. Der sehr stark spielende Marc Lingenfelser konnte den beruhigenden vier Tore Abstand wiederherstellen und traf zum 1:5. Den Freiburgern gelang drei Minuten vor Drittelende ein weiterer Treffer. Torschütze zum 2:5 war abermals Christian Bauhof. Im Schlussabschnitt bot sich den Wölfen die Möglichkeit der doppelten Überzahl. Christian Werth und Bernd Hartfelder saßen in der Kühlbox. Die Strafe von Christian Werth war abgelaufen als erneut Christian Bauhof, mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, in Überzahl zum 3:5 für die Freiburger traf. Dann kam der Auftritt von Marco Trenholm. Im Alleingang ließ er die Verteidiger der Wölfe stehen und sein platzierter Schuss schlug im oberen Winkel im Freiburger Gehäuse ein. Das Tor zum 6:3 war Marcos erster Treffer im Trikot der Hornets. Keine 90 Sekunden später erneut ein schöner Angriff der Hornets. Felix Stokowski spielte auf den Flügel zu Christian Werth, der sah den in der Mitte vor dem Tor freistehenden Dan Radke, dem es gelang den Goalie im Tor der Freiburger zum 7:3 zu überwinden. Anton Bauer auf Seiten der Gäste gelang erneut der Anschlusstreffer zum 4:7. Danach erfolgte die stärkste Phase der Gäste. Doch Marc Lingenfelser gelang, nach tollem Zuspiel von Maximilian Dörr und Bernd Hartfelder, neun Minuten vor Ende das Tor zum vorentscheidenden 8:4 für die Hornets. Der vierte Treffer von Christian Bauhof an diesem Abend war gleichzeitig der Endstand und die Hornets gewannen dieses Spiel mit 8:5. Bernd Hartfelder bekam noch ein extra Lob. Bei seinem Debüt, nach über 15 Monaten Pause, lieferte unsere Nummer 80 eine wirklich starke Partie ab.

Das nächste Spiel der Hornets in der Regionalliga Südwest findet am kommenden Sonntag, den 28.10.2018 um 19 Uhr statt. Gegner ist der SC Bietigheim.

Das Spiel im Überblick:

EHC Wölfe Freiburg 1b - EHC Zweibrücken 5:8 (0:1 / 2:4 / 3:3)

EHC Freiburg: T: Meder, Haas - V: Neher, Frattini, Bauer M., Vuoritsalo, Noorollah, - S: Kupzig, Kinderknecht, Linsenmaier, Bräuner T., Dischinger, Rütschle, Komander, Bauhof, Bauer A., Zehner, Mylyanyk, Basham, Bräuner S., Schultis

EHC Zweibrücken: T: Teucke, Trenholm S. - V: Stokowski, Hartfelder, Essig, Brüstle, Ehrhardt, Wendland, Hoffmann, Voltz - S: Radke, Trenholm M., Metzner, Lingenfelser, Neumann, Dörr, Spenler, Nunold, Fellhauer, Werth

0:1 Tim Essig (Lingenfelser/Stokowski), 0:2 Stephen Brüstle (Trenholm M./ Lingenfelser), 0:3 Fabian Fellhauer (Radke/Werth), 0:4 Christian Werth (Stokowski/Essig), 1:4 Christian Bauhof (Neher/BräunerS.), 1:5 Marc Lingenfelser, 2:5 Christian Bauhof (Bräuner S./Bräuner T.), 3:5 Christian Bauhof (Linsenmaier/Neher) 3:6 Marco Trenholm, 3:7 Dan Radke (Werth/Stokowski), 4:7 Anton Bauer (Kinderknecht), 4:8 Marc Lingenfelser (Dörr/Hartfelder) 5:8 Christian Bauhof (BräunerT./Bräuner S.)

Strafen: Freiburg: 8 Zweibrücken: 12  

Zuschauer: 49

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