Dienstag, 6 November 2018 by

Hornets verspielen erneut im letzten Drittel eine Führung und verlieren mit 6:7 gegen EKU Mad Dogs Mannheim

Nach der Niederlage in Stuttgart war für die Mannschaft von Terry Trenholm am Sonntag ein Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus Mannheim fest eingeplant.
Die Spieler Steven Teucke, Tomas Vodicka, Pascal Sefrin, Marco Voltz, Felix Stokowski standen für diese Begegnung nicht zur Verfügung. Marc Lingenfelser meldete sich zurück und die offene Position in der Verteidigung nahm der 17-jährige Moritz Linnebacher ein. Wie schon in Stuttgart stand Michelle Teucke als Back Up für Sebastian Trenholm bereit. Die Mad Dogs machten sich mit 16 Feldspielern – 7 Verteidiger / 9 Stürmer und 2 Torleute auf den Weg nach Zweibrücken.

Geleitet wurde die Partie vom Schiedsrichtergespann Eberl, Moritz und Hetterich.

Ohne großes Abtasten ging es in die Partie. Die Hornets machten von Beginn an mächtig Dampf. In der vierten Spielminute war es Fabian Fellhauer, der das 1:0 für die Hornets erzielte. Nach diesem Treffer verloren die Hornets den Faden und Mannheim ging innerhalb von 120 Sekunden mit 2:1 in Führung. Julian Reiss und Moritz De Raaf erzielten die beiden Treffer. Die Mannschaft der Hornets war nun deutlich verunsichert. Einen groben Fehler in der Mannheimer Defensive, nutze Andre Nunold zum 2:2 Ausgleich. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt zwölf Minuten. Mit diesem Resultat ging man in die Drittelpause.

Kurz nach Wiederanpfiff des zweiten Spielabschnitts Schrecksekunde für die Hornets. Ein heftiger Schlag auf den Kopf von Sebastian Trenholm machte ein weiterspielen nicht mehr möglich, Diagnose – Gehirnerschütterung! An dieser Stelle wünschen wir unserer Nummer 31 gute Besserung. Für ihn hütete ab der 21. Minute Michelle Teucke das Tor. Michelle stand noch keine Minute im Tor, als Fabian Krohne erneut die Führung für die Mannheimer erzielen konnte. Nun kamen die Hausherren besser ins Spiel. In der 35. Spielminute war es erneut Fabian Fellhauer, der den Ausgleich erzielen konnte. Als Dan Radke, nach tollem Zuspiel von Christian Werth, nur eine Minute später die Hornets mit 4:3 in Führung brachte, waren die Hornets das dominierendere Team. Weitere Treffer sollten im Mittelanschnitt nicht mehr fallen. Mit einer knappen Führung von 4:3 wurden die Seiten gewechselt.

Das Schlussdrittel hatte für den neutralen Zuschauer einiges zu bieten. Die Hornets kamen sehr gut aus der Kabine und Marc Lingenfelser konnte den Vorsprung, nach Zuspiel von Maximilian Dörr und Christian Werth, auf zwei Tore ausbauen. Der Jubel in der Halle war noch nicht verhallt, als Moritz De Raaf 30 Sekunden später den Anschlusstreffer erzielen konnte. Nun war es ein offener Schlagabtausch und Michelle Teucke im Tor hatte reichlich Gelegenheit sich auszuzeichnen. In der 49. Spielminute konnte der sehr stark aufspielende Fabian Fellhauer, den tollen Pass von Florian Wendland aufnehmen und seinen dritten Treffer an diesem Abend markieren. Nun standen die Zeichen auf Sieg. Doch die Mad Dogs zeigten eine tolle Moral und konnten erneut den Anschlusstreffer erzielen. Import Spieler Keegen Pruden nutze ein Überzahlspiel und verkürzte sieben Minuten vor Spielende auf 5:6. Nun wurden Erinnerungen an die letzten Spiele der Hornets wach. Hat man doch die Partien gegen Bietigheim und Stuttgart jeweils im letzten Drittel noch verloren.

Die Mannheimer bestimmten nun das Geschehen auf dem Eis und spielten sich mehrere Torchancen heraus. Eine davon nutze Moritz De Raaf in der 57. Minute mit seinem dritten Treffer an diesem Abend zum Ausgleich. Doch es sollte an diesem Abend noch schlimmer kommen. Es waren keine zwei Minuten mehr zu spielen, als Keegan Pruden einen haarsträubenden Fehler in der Hornets Verteidigung eiskalt ausnutze und das 7. Tor für die Gäste aus Mannheim erzielte. Nun setzten die Hornets alles auf eine Karte. Michelle Teucke räumte die Position im Tor der Hornets zugunsten des sechsten Feldspielers. Mad Dogs Kapitän Artem Klein erhielt zudem noch eine zwei Minuten Strafe. Doch der Ausgleich sollte an diesem Abend nicht mehr gelingen. Die Gäste aus Mannheim konnten alle drei Punkte aus Zweibrücken entführen. Durch diese überraschende Niederlage verlieren die Hornets wertvolle Punkte im Kampf um die Play-Offs. Es bleibt viel Arbeit für Hornissen Coach Terry Trenholm in dieser Woche um die Mannschaft wiederaufzubauen und die dritte Niederlage in Folge zu verarbeiten.

Nächstes Wochenende müssen die Hornets bei den stark aufspielenden Rhinos aus Hügelsheim ran. Spielbeginn am Baden Airpark ist am Samstag um 19.30 Uhr.

Das Spiel im Überblick:

EHC Zweibrücken – EKU Mad Dogs Mannheim 6:7 (2:2 / 2:1 / 2:4)
EHC Zweibrücken: T: Trenholm S. Teucke M., - V: Linnebacher, Hartfelder, Essig, Brüstle, Ehrhardt, Wendland, Hoffmann, - S: Radke, Trenholm M., Lingenfelser, Spenler, Metzner, Neumann, Dörr, Nunold, Fellhauer, Werth
EKU Mannheim: T: Spang, Haas. - V: Jandura, Kilthau, Kratzmann, Göth, Sofian, Smallchild, Adamczak, - S: Engel, Martinec, Pruden, Haas, Krohne, De Raaf, Reiss, Bruno, Klein

1:0 Fabian Fellhauer (Werth/Radke), 1:1 Julian Reiss (Klein/Pruden), 1:2 Moritz De Raaf (Bruno/ Göth), 2:2 Andre Nunold, 2:3 Florian Krohne (Martinec/Haas), 3:3 Fabian Fellhauer (Trenholm M./ Radke), 4:3 Dan Radke (Werth), 5:3 Marc Lingenfelser (Dörr/Werth), 5:4 Moritz De Raaf (Martinec/Kratzmann), 6:4 Fabian Fellhauer (Wendland), 6:5 Keegan Pruden (Klein/Reiss), 6:6 Moritz De Raaf (Martinec/Bruno), 6:7 Keegan Pruden (Klein/Reiss)

Strafen: Zweibrücken: 18 Mannheim: 8  

Zuschauer: 615

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