Auch im vierten Heimspiel in Folge blieb der EHC ungeschlagen und gewann gegen Bietigheim 1b mit 7:2. Vor 813 Zuschauern dominierten die Zweibrücker das Spiel von Anfang an, Steven Teucke war zwei Drittel lang fast beschäftigungslos. Die Bietigheimer brachten nichts zu Stande, absolut harmlos im Spiel nach vorne. Es dauerte gerade einmal drei Minuten und fünf Sekunden ehe Felix Stokowski auf Zuspiel von Aric Schinke das 1:0 erzielte. Matus Zaborsky erhöhte in der 19. Minute auf 2:0. Nach gerade mal zwei Minuten im 2. Drittel traf der Slowake erneut zum 3:0. Die 27. Spielminute war dann der Knackpunkt. Zuerst traf Robin Spenler auf Pass von Amir Heinisch (eine echte Produktion der jungen Wilden beim EHC) und exakt 50 Sekunden später netzte Marius Metzner auf Vorlage des Routiniers André Nunold ein. In der 31. Minute erhöhte Max Dörr auf Zuspiel von Kenny Matheson auf 6:0. Im letzten Durchgang ließen es die Hornets etwas ruhiger angehen und so erzielte Bietigheim seinen ersten Treffer durch Weisler in der 51. Minute. Postwendend stellte Pascal Sefrin in Überzahl den alten Abstand zum 7:1(52.) wieder her. Den letzten Treffer an diesem Abend erzielte dann Mathias Vostarek zum 7:2 Endstand in der 55. Minute. Der Sieg der Zweibrücker war absolut verdient, die Einstellung stimmte, man hat gut gekämpft und mit Zug nach vorne gespielt. Die Hornets belegen nun mit 13 Punkten den 4. Platz. Am Sonntag kommt mit Eppelheim der nächste schwere Brocken. Die liegen mit 11 Punkten zwei Plätze hinter dem EHC auf Rang sechs, haben aber auch ein Spiel weniger. Umso wichtiger ist es, am Sonntag nachzulegen, um sich auf einem der ersten vier Plätzen festzusetzen und nach hinten abzusichern.

EHC Zweibrücken - SC Bietigheim-Bissingen 1b 7:2 (2:0,4:0,1:2)

EHC Zweibrücken   Teucke St. (Chadim) - Stokowski, Essig, Sefrin, Brüstle, Wendland, Voltz, Hoffmann - Matheson, Zaborsky, Dörr, Schinke, Metzner, Hähn, Nunold, Spenler, Heinisch

SC Bietigheim-Bissingen 1b  Laveuve - Heintz L., Kaiser, Weisler, Hilse, Sacchi, Wöhrle, Dahm - Heintz T., Weigandt, Windisch, Gross, Vostarek, Albrecht D.

Tore: 1:0 (4.) Stokowski (Schinke), 2:0 (19.) Zaborsky (Matheson), 3:0 (23.) Zaborsky (Dörr), 4:0 (27.) Spenler (Heinisch), 5:0 (27.) Metzner (Nunold), 6:0 (31.) Dörr (Matheson, Zaborsky), 6:1 (51.) Weisler (Weigandt), 7:1 (52.) Sefrin (Dörr), 7:2 (55.) Vostarek (Weigandt)

Strafen: Zweibrücken 12 Min.       Bietigheim 6 Min. + 5 + Spieldauer Heintz Timo

Hauptschiedsrichter: Eberl Markus (Diez-Limburg)

Zuschauer:  813

Montag, 30 Oktober 2017,

Wieder kein Auswärtssieg

Es bleibt dabei, der EHC Zweibrücken schafft es in dieser Saison nicht, auswärts zu gewinnen. Auch im vierten Auswärtsspiel fuhren die „Hornets“ am Freitagabend mit 2:8 (1:2, 1:0, 0:6) beim EHC Heilbronn eine Niederlage ein. 40 Minuten hielten die mit einem dezimierten Kader beim Favoriten angetretenen „Hornets“ gut mit und hielten über zwei Drittel ein Unentschieden. Der Einbruch kam im letzten Abschnitt, als Tobias Chadim gleich sechsmal hinter sich greifen musste. Nach dem 3:2 durch Stefano Rupp und dem 4:2 durch Jörg Filobok in Überzahl (Kenny Matheson saß auf der Strafbank) gingen die Köpfe nach unten, und die „Hornets“ ergaben sich ihrem Schicksal. „Wir haben in den ersten beiden Dritteln mit nur zwei Sturmreihen richtig gut mitgespielt. Da haben Einsatz und Kampf gestimmt, wir konnten das Tempo von Heilbronn mitgehen“, sah Trainer Tomas Vodicka durchaus Fortschritte zu den letzten Auswärtsspielen. „Aber wir müssen auch bei einem Rückstand weitermachen und nicht aufstecken. Zwei Tore sind im Eishockey nichts.“ Das Spiel begann aus Zweibrücker Sicht optimal: Nach drei Minuten brachte Tim Essig die Gäste durch einen Schlagschuss von der blauen Linie in Führung. Nach zwei Heilbronner Toren gelang Matheson auf Vorlage von Maximilian Dörr im zweiten Drittel der zwischenzeitliche 2:2-Ausgleich. Dann machten sich die Personalprobleme und der Kraftverlust bemerkbar. Heilbronn konnte komplett mit drei Reihen durchspielen, Zweibrücken nur mit zwei Reihen dagegenhalten. So erzielten die „Eisbären“ in den letzten neun Spielminuten vier Tore. Durch diesen Sieg eroberte der Gastgeber die Tabellenführung der Regionalliga Südwest.

EHC Eisbären Heilbronn: Seeger, Nachtmann (n. E.) – Schleicher, Kolar, Metz, Hauß, Brendle, Schrimpf, Platz – Schreyer, Maras, Steinke, Kreps, Filobok, Sven Breiter, Sören Breiter, Rupp, Oppenländer

EHC Zweibrücken: Chadim, Michelle Teucke (n. E.) – Stokowski, Brüstle, Essig, Schinke, Hoffmann, Voltz – Zaborsky, Metzner, Dörr, Lingenfelser, Matheson, Hähn, Spenler

Tore: 0:1 Essig (3.), 1:1 Sven Breiter (3.), 2:1 Steinke (18.), 2:2 Matheson (31.), 3:2 Rupp (42.), 4:2 Filobok (45.), 5:2 Schreyer (51.). 6:2 Maras (53.), 7:2 Schreyer (57.), 8:2 Schrimpf (60.)

Strafzeiten: Heilbronn 14 Minuten - Zweibrücken 18

Zuschauer: 408

Schiedsrichter: Votler (Stuttgart), Frölich (Waldbronn)

 

Montag, 23 Oktober 2017,

Dritter Heimsieg der Hornets

In der heimischen Eis Arena schlugen die Hornets am Sonntagabend vor fast 660 Zuschauern den Aufsteiger EKU Mannheim mit 8:4. Die Gäste wurden im 1. Drittel gleich heftig unter Druck gesetzt und der gute Torwart Julian Haas vom EHC unter Dauerbeschuß genommen. Der in den Sturm beorderte Aric Schinke erzielte in der 6. Minute das 1:0. Kenny Matheson (11.) und Maximilian Dörr (16.) ließen die weiteren Tore zur beruhigenden 3:0 Führung folgen. Das 2. Drittel der Gastgeber war absolut schwach, es fehlte an jeglicher Aggressivität und Spritzigkeit. Die Mad Dogs verkürzten durch Tore von Martinec (21.) und durch Reiss (31.) auf 3:2 und machten das Spiel aus ihrer Sicht noch mal spannend. Danach trafen noch Maximilian Dörr (35.), der beste Spieler auf EHC Seite an diesem Abend Aric Schinke (37.) und für Mannheim erneut Reiss (40.) in Überzahl zum 5:3 Pausenstand. Im Schlußabschnitt hielten die Hornets den Gegner in Schach und schaukelten den Sieg nach Hause. Für Zweibrücken trafen noch Matus Zaborsky zum 6:3 (45.), das 7:3 (45.) erzielte Kenny Matheson, Udo Sofian verkürzte für Mannheim noch mal auf 7:4 (51.) ehe erneut Kenny Matheson zum 8:4 (54.) Endstand einschoss.

In der momentanen Verfassung wird es für den EHC ganz schwer in den nächsten beiden Spielen zu punkten. Am Freitag spielt man beim Tabellenzweiten Heilbronn und am Dienstag (31.10., Feiertag) kommt der derzeitige Tabellenführer Bietigheim nach Zweibrücken.

 

 

EHC Zweibrücken - EKU Mannheim 8:4 (3:0,2:3,3:1)

EHC Zweibrücken   Chadim, (Teucke M.) - Stokowski, Essig, Sefrin, Brüstle, Wendland, Voltz - Matheson, Zaborsky, Lingenfelser, Dörr, Schinke, Metzner, Hähn, Nunold, Spenler

EKU Mannheim  Haas J., (Spang) - Jandura, Adamczak, Kratzmann, Betzwieser, Sofian - Engel, Martinec, Viola, Bachstein, Krohne, De Raaf, Reiss, Werner, Majewski, Klein

Tore: 1:0 (6.) Schinke (Essig, Matheson), 2:0 (11.) Matheson (Schinke), 3:0 (16.) Dörr (Matheson, Stokowski), 3:1 (21.) Martinec (Majewski, Klein), 3:2 (31.) Reiss (Betzwieser), 4:2 (35.) Dörr (Matheson, Schinke), 5:2 (37.) Schinke (Brüstle, Zaborsky), 5:3 (40.) Reiss (Klein, Sofian), 6:3 (45.) Zaborsky, 7:3 (45.) Matheson (Schinke, Dörr), 7:4 (51.) Sofian (Klein, Reiss), 8:4 (54.) Matheson (Dörr)

Strafen: Zweibrücken 12 Min.       Mannheim 8 Min. + 10 Min. Jandura

Hauptschiedsrichter: Stromberg Marc (Bitburg)

Zuschauer:  657

Montag, 23 Oktober 2017,

Punktgewinn in Hügelsheim

 

Dritte Niederlage im dritten Auswärtsspiel. Wenigstens hat man noch einen Punkt aus der regulären Spielzeit mitgenommen. Im Penaltyschießen zog man dann den Kürzeren.

Mit aggressivem Forechecking machte es der EHC den Rhinos schwer ein geordnetes Spiel aufzuziehen. Das erste Drittel endete noch torlos, anders im Mittelabschnitt, Tim Essig makierte mit einem platzierten Schuß das 0:1. In Überzahl schoß Felix Stokowski das 0:2. Mit diesem Spielstand ging es in die Drittelpause. Erst jetzt erarbeiteten sich die Hügelsheimer mehr Möglichkeiten und so ging es in den Schlussakkord. Cedrick Duhamel erzielte nun in Überzahl den 1:2 Anschlußtreffer. Die Hornets versäumten es nun nachzulegen und weitere Tore zu schießen, stattdessen gelang Jonathan Koch neun Minuten vor Schluss der 2:2 Ausgleich. Im Penaltyschießen verschossen dann Matus Zaborsky und Marc Lingenfelser, während Jonathan Koch den entscheidenden Penalty zum 3:2 versenkte.

 

ESC Hügelsheim 09 - EHC Zweibrücken  3:2 n.P. (0:0,0:2,2:0)

ESC Hügelsheim 09  Häberle, (Sess) - Druzhinin, Wolf, Rösch, Kick, Johnson, Friedberger - Diebold, Duhamel, Siel, Fleury, Walther, Obermann, Mauderer, Böcherer, Engel, Koch, Groß, Trenkholm

EHC Zweibrücken   Chadim, (Teucke M.) - Stokowski, Essig, Sefrin, Brüstle, Schinke, Wendland - Matheson, Zaborsky, Machura, Lingenfelser, Dörr, Metzner, Hähn, Nunold, Spenler

Tore: 0:1 (21.) Essig (Metzner, Matheson), 0:2 (28.) Stokowski (Nunold), 1:2 (47.) Duhamel (Fleury, Mauderer), 2:2 (51.) Koch (Groß)

Penalty: Zaborsky vergibt, Walther trifft, Lingenfelser vergibt, Koch trifft

Strafen: Hügelsheim 12 Min.  - Zweibrücken 14 Min.

Hauptschiedsrichter: Volkmer Martin (Freiburg) / Musacchio Michael (Schwenningen)

Zuschauer:  538

Montag, 16 Oktober 2017,

EHC verliert erneut auswärts

 

Der EHC Zweibrücken fährt erneut auswärts keine Punkte ein. Nach der Niederlage vor einer Woche in Bietigheim unterliegen die Hornets mit 2:3 beim bisherigen Tabellenletzten Schwenningen.

Das hatten sich die Hornets ganz anders vorgestellt. Im vierten Saisonspiel der Eishockey-Regionalliga Südwest sollten eigentlich die ersten Auswärtspunkte her. Allerdings musste sich der amtierende Meister EHC Zweibrücken bei dem bisherigen Schlusslicht Schwenninger ERC am Samstagabend mit 2:3 (0:2/1:0/1:1) geschlagen geben. Absolut nicht einverstanden mit dem Auftritt und der Einstellung seiner Mannschaft war EHC-Trainer Tomas Vodicka. „Vielleicht dachte der eine oder andere Spieler, gegen einen Gegner mit bisher drei Niederlagen ginge es von alleine“, erklärte er. So war es allerdings nicht.

Sehr schnell gerieten die Hornets in Rückstand. Nach nur 56 Sekunden ließ der Schwenninger Stefan Schäfer die Gastgeber zum ersten Mal jubeln. Nur sieben Minuten später erhöhte Stephan Mehne auf Vorlage von Schäfer auf 2:0. „Das hat uns das Genick gebrochen“, betont Vodicka verärgert. „So haben wir das Spiel schon im ersten, katastrophalen Drittel verloren.“ Danach wurde das Spiel der Zweibrücker eigentlich besser, dennoch konnten sie sich nicht mit dem Punkt belohnen. „Wir hatten einige Chancen, haben sie aber nicht gut genug genutzt.“ Lediglich Matus Zaborsky konnte den Puck nach Vorarbeit von Stephen Brüstle und Kenneth Matheson im zweiten Abschnitt im gegnerischen Tor unterbringen (36.).

 

Hoffnung keimte im Schlussabschnitt noch einmal auf, als Matheson zum 2:2-Ausgleich für die Gäste traf (44.). Doch die Schwenninger hielten dem Ansturm der Hornets nicht nur stand, vielmehr schaffte Christopher Kohn (53.), der EHC-Goalie Tobias Chadim überwand, den umjubelten 3:2-Siegtreffer. „Dem frühen Rückstand hinterherzulaufen hat viel Kraft gekostet. Zudem hatten wir auch etwas Pech“, erklärt Tomas Vodicka. Zwei Mal landete der Puck an der Latte, drei Mal am Pfosten. „Doch das will ich nicht als Ausrede gelten lassen.“ Auch nicht, dass seine Spieler nach der Grippewelle zuletzt womöglich noch etwas angeschlagen gewesen sein könnten. „Ich habe mit drei Reihen beginnen können, auch, wenn ich nach dem ersten Drittel auf zwei Reihen umgestellt habe“, betont der Coach, der von der Mannschaft im nächsten Auswärtsspiel am Freitag in Hügelsheim eine Reaktion erwartet. „Dort wird es ganz sicher nicht einfacher für uns. Und so wie es derzeit in der Mannschaft läuft, schon gar nicht. Da muss sich etwas ändern“, betont Tomas Vodicka. Manche Spieler seien sich ihres Stammplatzes zu sicher. Davor warnt der Hornets-Trainer. „Lieber verliere ich mit jungen Spielern mit Stolz, als mit solch einer Einstellung.“ Bis Freitag habe die Mannschaft nun Zeit, die Niederlage aufzuarbeiten und sich zu besprechen. „Dann will ich eine andere Einstellung sehen“, fordert Vodicka und schiebt nach: „Sonst wird es schwer mit den Playoffs.“

 

ERC Schwenningen - EHC Zweibrücken  3:2 (2:0,0:1,1:1)

ERC Schwenningen  Hoppe, (Kohler) - Böhm, Deuring H., Stöhr, Schlenker, Steinhauser, Funk - Deuring D., Kohn, Soccio, Haller, Erlenbusch, Abert, Schäfer, Wehrle, Richter, Thome, Mehne

EHC Zweibrücken   Teucke, (Chadim) - Stokowski, Essig, Sefrin, Brüstle, Schinke, Wendland, Hoffmann - Matheson, Zaborsky, Lingenfelser, Dörr, Metzner, Hähn, Nunold

Tore: 1:0 (1.) Schäfer (Soccio, Mehne), 2:0 (9.) Mehne (Schäfer, Soccio), 2:1 836.) Zaborsky (Matheson), Brüstle), 2:2 (44.) Matheson (Stokowski, Zaborsky), 3:2 (53.) Kohn (Abert)

Strafen: Schwenningen 6 Min. + 5 + Spieldauer Böhm - Zweibrücken 4 Min.

Hauptschiedsrichter: Hunt Frank (Hügelsheim), Moosburger Peter (Esslingen)

Zuschauer:  50

                 
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